Der Terror des Leidens und die Macht der Medien

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Eigentlich hatte ich nicht die Absicht, mich noch einmal in diesem Forum zu äußern.
Aber die herzerfrischenden Diskussionen und Kabbeleien mit einigen mir ans Herz gewachsenen Usern fehlen mir doch sehr!
Auch schreibe ich viel zu gerne, als dass ich mir die Chance nehmen lasse, meine mehr oder weniger sachlichen Bemerkungen "unter das Volk" zu bringen.

Dieser "Liebeserklärung" an den LK folgt nun mein eigentliches Anliegen, welches sich in den 10 LK freien Tagen buchstäblich in mir angestaut hat und sich nun Bahn brechen muss, komme, was da wolle! Selbst eine persönliche Begegnung mit meinem treuesten "Fan" aus Dortmund, dessen dunkler Schatten sich erbarmungslos und totengleich über meine Beiträge erhebt, würde mich heute nicht davon abhalten und das will was heißen:

Die derzeitige Medienlandschaft gleicht einer Wüste. Es ist völlig egal, ob man eine Zeitung aufschlägt oder es wagt, die Nachrichten irgendeines Fernsehsenders anzuschauen:

Wir sehen "Flüchtlinge" in Zügen, "Flüchtlinge" in Lagern und "Flüchtlinge" auf Autobahnen mit Marschrichtung Norden. Unser Bundespräsident und unsere Kanzlerin werden nicht müde, sich via Selfies in die abgelegensten Orte der Welt transferieren zu lassen, damit auch dort ihre frohe Botschaft gehört wird: Deutschland ist das gelobte Land! Kommt her und mehret Euch, damit unsere Wirtschaft floriert!

Wir sehen Nazis in Heidenau, die rechte Parolen gröhlen und vor Begeisterung fast hyperventilierende "Flüchtlingshelfer", die in München oder Dortmund die Ankunft der Menschen aus fernen Ländern beklatschen. Auf Pappschildern und T-Shirts wird bekundet, dass wir alle diese Menschen lieben und sie begeistert aufnehmen, obwohl mich niemand gefragt hat und damit "wir alle" schon mal nicht wahr ist.

Manche Helfer möchten sogar noch mehr Menschen zu uns einladen oder wenigstens gegen Nazis eintauschen. Die Frage, wen wir da zu uns bitten, scheint boshaft und egoistisch zu sein und deshalb traut sich unser Staat ja auch nicht, dies bei der Einreise an der Grenze zu tun. Schließlich haben wir ja das Bundesamt für Migration, welches in den nächsten 5 bis 10 Jahren damit beschäftigt sein wird, herauszufinden, wer woher kommt. Die sollen sich mal nicht so anstellen und weniger Pausen machen, dann wird das schon!

Was uns die Medien zur Zeit gar nicht so gern zeigen:

-Schlecht ausgebildete deutsche Jugendliche, die als schwer vermittelbar und nicht lernfähig abgestempelt werden. Die von Fachleuten geforderten Maßnahmen zur Eingliederung dieser jungen Menschen wurden gekürzt und gestrichen:kein Geld!
Flüchtlinge können also viel besser in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden, auch wenn sie weder lesen noch schreiben können und unsere Sprache nicht sprechen?
Das wird schon, meint Frau Nahles, hat aber gleichzeitig Zahlen vorgelegt, die die anfängliche Euphorie ein klein wenig dämpfen werden, aber die Frau ist bestimmt auch nur eine besorgte Bürgerin, wenn sie ihr Ministerinnenkostüm zu Hause ablegt!

-Rentner, Alleinerziehende und Familien unter oder knapp über der Armutsgrenze, die sich bestimmte ärztliche Dienstleistungen oder alltägliche Dinge nicht erlauben können, weil die Rente oder der kärgliche Stundenlohn das nicht hergeben, sind auch selten zu sehen.
Da muss dann auf das neue Gebiss oder das neue Paar Turnschuhe gespart werden! Das macht aber nichts, denn die Deutschen sparen gern! Fragen Sie mal die Griechen.

-Berliner Lehrer stöhnen angesichts der integrationsunwilligen muslimischen Jugendlichen. Das kommt so ganz spät mal im TV und dazu noch in "Problemsendungen":
Anders als in NRW, wo angesichts von 320.000 muslimischen Schülern Kritik ein Tabu zu sein scheint, sind die Berliner Lehrer mittlerweile so genervt, dass der staatlich verordnete Maulkorb abgeschnallt wurde. Eventuell liegt es auch daran, dass der Einfluss gewisser Integrationswissenschaftler nicht bis Berlin reicht, wer weiß das schon?
Was das mit den "Flüchtlingen" zu tun hat? Nun die Jungs und Mädels sind hier aufgewachsen und der Meinung, dass ihre Religion über unseren Gesetzen steht. "Wir sch... auf die Gleichberechtigung und eine deutsche Freundin ist ok, aber heiraten, nee geht nicht, weisst Du..., das sind Schlampen": O-Ton jugendlicher Schüler mit Migrationshintergrund und muslimischen Glaubens über ihre Meinung zu deutschen Mädchen und Frauen.
Aufgrund nicht nur dieser Erfahrungen - die Liste ist zu lang für diesen Beitrag - bin ich ziemlich sicher, dass alle jetzt zu uns kommenden "Flüchtlinge" bereitwillig ihre vorsintflutlichen Verhaltensweisen und Werte zugunsten unserer demokratischen Werte und Rechte über Bord werfen, sobald sie deutschen Boden betreten und die erste Bratwurst gegessen haben! Wir Frauen müssen uns da gar keine Gedanken machen, und auch wenn das nicht so kommt, Mädels, sind wir doch mal ehrlich: was sollen wir mit der Gleichberechtigung, wenn wir im Alter kein Geld für ein Gebiss haben?
Was das Eine mit dem Anderen zu tun hat? Keine Ahnung, aber das ist nicht so wichtig, denn da orientiere ich mich an der Logik unserer Politiker, die behaupten, dass wir das schaffen!

Sicher ist das so wahr, wie die Bilder des kleinen ertrunkenen Jungen, die schwer erträglich sind und die ich nicht sehen wollte, weil mir das Schicksal nahe geht, mir aber zugleich als emotionale Erpressung daherkommt!

Und diese Bilder sind auch tatsächlich eine Farce, denn der Körper des kleinen Jungen wurde medienwirksam in Szene gesetzt und damit missbraucht, um unser Mitleid zu wecken. Die Rolle des Vaters ist undurchsichtig, da er von anderen Opfern dieses Unglücks beschuldigt wird, selbst ein Schlepper zu sein.

Aber nicht nur die Medien tricksen derzeit ziemlich viel herum, auch unser Staat setzt alles daran, dass die ausgegebene "Willkommensparole" auch wirklich von allen mitgetragen wird! Deshalb hat man schon mal den Bürgermeistern in einigen Gemeinden mitgeteilt, dass Meinungsfreiheit für Bürgermeister so eine Sache ist! Bürgermeister, die sagen, wir können- und schlimmer noch - wir wollen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen, werden abgewatscht, dass der Franz Josef eine Freude gehabt hätte. Die Gründe sind völlig egal, denn jegliche Kritik an der derzeitigen "Willkommenskulturmedienkampagne" wird mindestens mit dem Aussetzen der Bezüge und der drohenden Internierung in einem ungarischen Aufnahmelager geahndet.

In Talkrunden sieht man Claudia Roth und Michel Friedman, die sich über pragmatische Fragen erzürnen und das Asylrecht der Deutschen als Jahrhundertwurf verteidigen und zwar auch dann, wenn dieses Recht dazu führt, dass in unserem Land alles anders wird. Dass Alles anders wird, sagt man uns erst seit ein paar Tagen, Salamitaktik eben!
Ob wir das wollen ist Nebensache!
Ob dieses Recht unseren Staat in den finanziellen Ruin treibt oder wir französische Verhältnisse bekommen?
Völlig unerheblich, meint Herr Friedmann, das müssen wir aushalten.
Ab wann den Schluss ist, wollen andere Teilnehmer der lustigen Runde wissen. Irgendwann müssen wir doch mal sagen, so jetzt gibt es keine Turnhalle mehr......Schluss ist nicht, sagt da der Herr Friedmann, es können alle kommen, unbegrenzt!
Das ist ja das Tolle an unserem Asylrecht!

Im Hintergrund dieser Talkrunde sah man die Bilder eines angeblich herzlosen ungarischen Beamten, der sich über eine "Flüchtlingsfamilie" beugte, die auf Eisenbahnschienen lag. Was nicht gezeigt wurde, war die Szene vorher: der Mann warf seine Frau samt Säugling auf die Schienen und sich selbst hinterher! Die ungarischen Polizisten wollten der Frau helfen und wurden danach auch von der Frau attackiert und das arme Kind bekam so einiges ab!

Diese Bilder und ihre Verwertung in den Medien zeigen, wie wir in eine bestimmte Richtung gelenkt werden sollen und die Beiträge hier im LK deuten darauf hin, wie viele Leute bereitwillig dieser Medienkampagne folgen.

Wer möchte, kann diesen Beitrag satirisch auffassen.
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27 Kommentare
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Martina Janßen aus Hattingen | 13.09.2015 | 01:14  
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Martina Janßen aus Hattingen | 13.09.2015 | 01:50  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 13.09.2015 | 08:18  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 13.09.2015 | 08:27  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 13.09.2015 | 14:29  
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Martina Janßen aus Hattingen | 13.09.2015 | 17:43  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 15.09.2015 | 16:26  
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Michael Jesch aus Hattingen | 15.09.2015 | 17:00  
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Michael Jesch aus Hattingen | 15.09.2015 | 20:30  
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Martina Janßen aus Hattingen | 15.09.2015 | 20:58  
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Martina Janßen aus Hattingen | 16.09.2015 | 10:51  
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Martina Janßen aus Hattingen | 19.09.2015 | 18:29  
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Martina Janßen aus Hattingen | 21.09.2015 | 12:49  
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Martina Janßen aus Hattingen | 22.09.2015 | 21:05  
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Martina Janßen aus Hattingen | 23.09.2015 | 12:57  
3.164
Heiko Müller aus Dortmund-City | 24.09.2015 | 12:14  
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Stanley Vitte aus Düsseldorf | 24.09.2015 | 15:12  
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Martina Janßen aus Hattingen | 24.09.2015 | 16:15  
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Stanley Vitte aus Düsseldorf | 24.09.2015 | 16:22  
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Martina Janßen aus Hattingen | 24.09.2015 | 16:24  
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Stanley Vitte aus Düsseldorf | 24.09.2015 | 17:06  
5.021
Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 24.09.2015 | 18:18  
3.816
Bernhard Ternes aus Marl | 24.09.2015 | 18:51  
1.575
Martina Janßen aus Hattingen | 27.09.2015 | 15:42  
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Martina Janßen aus Hattingen | 28.09.2015 | 11:02  
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Martina Janßen aus Hattingen | 29.09.2015 | 14:33  
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Martina Janßen aus Hattingen | 29.09.2015 | 15:10  
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