Die "Hygiene-Ampel"

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Im NRW-Wahlkampf hatte die CDU die baldige Abschaffung der Hygiene-Ampel angekündigt. Die Partei kam den Gegnern entgegen. Man hielt die Sache für zu bürokratisch und für einen Klotz am Bein der Wirte.
Mit einem Negativ, sprich "Rot" würden die ertappten Betriebe geradezu diskriminiert. Die meisten Kunden fanden leicht zu erklärenden Hinweis richtig.
Nach Recherchen kam nun heraus, dass es in vielen Großbäckereien mit der Hygiene nicht zum Besten bestellt ist. Zwar sind die meisten der untersuchten Betriebe in Bayern sind, aber warum soll das bei uns anders sein? Schließlich ist Bayern auch in Deutschland und ein angebliches Musterland.
Bei der Untersuchung kam heraus,dass Kakerlaken nicht nur auf dem Boden herumliefen, sondern auch gleich mit anderen Krabblern im Gebäck landeten. Schon allein die Vorstellung ist ekel erregend.
Nun hat Armin Laschet die schnelle Abschaffung der Hygiene-Ampel angekündigt. Hält er die Lebensmittel-Verarbeiter bei uns für sauberer als in Bayern? Oder ist er nur seiner Klientel verpflichtet? Es sieht schon jetzt danach aus, dass Laschet den Weg von Jürgen Rüttgers nachgeht, den Weg zurück.
Schon damals war Rüttgers dafür bekannt, dass er mit der Rücknahme vieler Gesetze den Weg zurück ging. Armin Laschet scheint diesen Weg jetzt auch einzuschlagen.
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Martin Wagner aus Hattingen | 30.06.2017 | 19:40  
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