Dr. Frank Burbulla möchte Dezernent in Herne werden

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Dr. Frank Burbulla hat sich in Herne als Chef des Dezernats für Feuerwehr, Recht und Bürgerdienste beworben. Deshalb wird er seinen Schreibtisch im Hattinger Rathaus im Sommer räumen, denn seine Dezernenten-Wahl gilt als sicher.
Hattingen: Rathaus |

Dr. Frank Burbulla möchte Dezernent des neuen Dezernats für Feuerwehr, Recht und Bürgerdienste der Stadt Herne werden.

Zurzeit ist der 46jährige in seiner Geburtsstadt Hattingen als Erster Beigeordneter und Kämmerer zuständig für die Bereiche Personal, Organisation und Datenverarbeitung, Finanzen, Bürgerservice, Rechts- und Ordnungsangelegenheiten sowie den Personalrat.
Vergangenen Montag stellten sich Dr. Frank Burbulla und ein Mitbewerber den Fraktionen von SPD und CDU vor. Diese entschieden sich danach mehrheitlich für den Hattinger. Offiziell erfolgt die Wahl des neuen Dezernenten der Stadt Herne in der Ratssitzung am Dienstag, 19. Mai. Bereits im Sommer dieses Jahres soll er sein Wahlamt antreten.
Dem STADTSPIEGEL gegenüber bestätigte Frank Burbulla zwar seine Kandidatur und die weiteren Fakten, bat jedoch um Verständnis, dass er sich während des laufenden Wahlverfahrens nicht dazu äußern wolle.
Auf STADTSPIEGEL-Nachfrage, seit wann sie denn über die Zukunftspläne des Ersten Beigeordneten informiert sei, sagte Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch nur nahezu sibyllinisch: „Herr Burbulla und ich pflegen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“
Ein Problem, was die Kurzfristigkeit anbelangt, wenn es „im Sommer“ bereits den Wechsel nach Herne geben sollte, sieht Dr. Goch in einer Hinsicht nicht: „Da gibt es keine Schwierigkeiten. Wenn woanders ein Beamter angefordert wird, dann ist das so und das funktioniert durchaus auch schnell.“

Probleme für die Stadt Hattingen

Trotzdem sieht die Bürgermeisterin, die selbst von 1992 bis 2004 in Herne als Beigeordnete für die Bereiche Kultur, Schule, Sport und Feuerwehr verantwortlich war, durchaus Schwierigkeiten: „Ich muss mich jetzt innerhalb kürzester Zeit mit den Fraktionsvorsitzenden abstimmen, wie wir das Verfahren in den Griff bekommen. Denn letztlich handelt es sich hierbei um anstehende Ratsentscheidungen.“
Was Dr. Goch damit anspricht, das ist beispielsweise die Neu-Ausschreibung der Stelle von Dr. Burbulla. Über den Text dafür muss der Rat entscheiden. Damit zusammen hängt selbstverständlich auch der künftige Zuschnitt der Dezernate.
„In dieser Situation ist es natürlich ein wenig unglücklich, dass gleich zwei Dezernenten in diesem Jahr ausscheiden“, so die Bürgermeisterin. Sie spricht damit auch ihren Abschied an, denn wie bereits mehrfach ausführlich berichtet, wird am 13. September ein Nachfolger für Dr. Goch gewählt.
In diesem Zusammenhang meint sie als Bürgermeisterin der Stadt Hattingen: „Wenn ich mich in meinen Nachfolger hineinversetze, dann würde ich mich als künftiger Hattinger Bürgermeister schon gerne an der Entscheidung beteiligen wollen, wie die Zuständigkeiten der Dezernate zugeschnitten werden.“

Hintergrund:
 Dr. Frank Burbulla studierte Jura in Bochum und ist Verwaltungsfachwirt.
 14 Jahre lang war er Stadtkämmerer in Hattingen.
 Der heute 46jährige bewarb sich 2004 für die CDU, der er seit 1990 angehört, um das Amt des Bürgermeisters in Hattingen. Damals unterlag er nur knapp gegen Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch.
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