Förderschule St. Georg: Startschuss in den neuen Räumen

Anzeige
Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch (3.v.l.) besuchte die Räume der St. Georg-Schule. Schulleiter Bernd Leven (4.v.l. sitzend) und Karsten Nöller (links) führten sie durch die Schule Foto: Pielorz
Der erste Schultag ist immer aufregend. In diesem Jahr ist er es ganz besonders für die 110 Schüler der Förderschule St. Georg und das komplette Lehrerteam. Denn sie haben am Mittwoch ihren ersten Schultag in den Räumen der ehemaligen Hauptschule an der Lessingstraße, die für die Förderschule noch einmal umgestaltet wurden.

Rund 160.000 Euro hat die Stadt in die Hand genommen, um die Räume umzugestalten. Wände wurden versetzt, Mauern wurden eingerissen und Böden neu verlegt. Im ehemaligen Musikraum haut nun Schulleiter Bernd Leven auf die Pauke, auf der anderen Seite des Sekretariats im früheren Handwerksraum werkelt der stellvertretende Schulleiter Karsten Nöller.
In seinem Raum wurde auch ein neuer Fußboden verlegt – optisch nicht zu unterscheiden von dem durch Putzfrau Maron frisch gewienerten Belag im Zimmer des Schulleiters. Doch nicht nur sie hat tolle Arbeit geleistet: Ohne die Hausmeister Bungert und Kliemannel wäre der Schulbeginn am Mittwoch wohl zu einem Fragezeichen geworden.
Trotzdem sehen einige Räume noch wüst aus. Kisten beschrifteter Art stehen überall. „Früher war hier mit der Hauptschule eine Sekundarstufe I untergebracht, jetzt sind hier 110 Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse und für die Kleinen gab es keine passenden Tische und Stühle. Die haben wir alle von der Heggerfeldschule mitgebracht“, erzählt der stellvertretende Schulleiter Karsten Nöller.
Seit Dezember 2012 hat eine Projektgruppe der Schule den Umzug geplant und vorbereitet.
Natürlich waren auch alle Schüler schon einmal hier, haben ihren neuen Klassenraum gesucht und gefunden. „Für uns alle ist das sehr aufregend“, so Schulleiter Bernd Leven. Zum ersten Mal wird die Förderschule nicht mehr an drei verschiedenen Standorten im Stadtgebiet vertreten sein, sondern alle Schüler an einem Platz konzentrieren können.
Zum ersten Mal werden kleine und große Schüler der St. Georg-Schule hier zusammen sein; zum ersten Mal werden auch lernbehinderte und verhaltensauffällige Schüler gemeinsam an einem Ort lernen.
Natürlich wünscht sich die Schule für die Zukunft Kooperationen. Der gute Kontakt zu Kick soll weitergehen. Auch die „Mönninghoffer“, die den Werkraum der Schule nutzen, sind gern gesehene Gäste. Und man hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit der benachbarten Grundschule.
„Aber erstmal muss am Mittwoch der Schulbetrieb starten. Wenn der läuft, sehen wir weiter“, so Bernd Leven.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.