Machtspielchen und sexuelle Übergriffe in Köln und anderen Städten

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Was bedeuten die in Köln und vielen anderen Städten in der Neujahrsnacht in einem erschreckenden Ausmaß angezeigten Übergriffe für unseren Rechtsstaat?

Ein Professor der Ruhr-Uni Bochum meinte mal, dass ein Rechtsstaat sich dadurch auszeichnet, dass jeder Bürger sich zu jeder Tageszeit an jedem Ort des Landes aufhalten könne, ohne dass er Angst haben müsste.

Schon vor den auch von unserer Kanzlerin widerwärtig genannten Straftaten gegen überwiegend weibliche Personen, gab es sicherlich Orte, die Frauen oder Männer aus Angst vor Übergriffen gemieden haben.
Nun aber werden wir uns häufiger die Frage stellen, ob wir den einen oder anderen Ort allein oder in der Nacht aufsuchen.

Werden wir bald Verhältnisse haben, die in anderen Ländern durchaus an der Tagesordnung sind?

Werden Frauen sich zunehmend nur in Gruppen oder am Tag im öffentlichen Raum bewegen?

Die Kölner Bürgermeisterin gab nach den sexuellen Übergriffen Ratschläge an Frauen aus, die eine Welle der Empörung auslösten. „Abstandshalter“ ist für mich persönlich bereits das Wort des Jahres und auch, wenn ich die gut gemeinten, aber als emanzipatorische Rolle rückwärts wirkenden Ratschläge auf eine schlichte Überforderung zurückführe, bleibt ein bitterer Nachgeschmack zurück.

Längst überwunden geglaubte Vorstellungen über das richtige Verhalten als Mädchen oder Frau kann man nun wieder lesen. Finger weg vom Minirock! Das könnte Begehrlichkeiten wecken. Bloss nicht zu freizügig zum Karneval nach Köln fahren, denn wer weiß, was uns da erwartet!
Das erneute Bloßstellen der Opfer, indem ihnen suggeriert wird, dass sie selbst für die Übergriffe verantwortlich waren, dient zugleich allen potentiellen Opfern als Warnung, zu glauben, dass sie sich weiterhin sicher und frei bewegen können.
Die potentiellen Opfer sollen ihr Verhalten ändern, damit die potentiellen Täter ihre Finger und andere Anhängsel bei sich behalten!
Bravo !
So wird das sicher gehen mit der Integration. Bestimmt!

Und die Täter

Über die Täter zu schreiben, erweist sich als Gratwanderung! Benennt man die von allen Zeugen ausgemachten Herkunftskulturen anhand von Aussehen und Sprache, wird dies immer noch in Zweifel gezogen. Der ebenso durch Kontrollen bewiesene „Flüchtlingsstatus“ der Tätergruppe führt zu der Ansage, man solle hier nicht alle Flüchtlinge diffamieren, nur weil wenige sich nicht benehmen können und die Übergriffe schlimm waren.

Schlimm? Diese Wortwahl zeigt, was relativieren bedeutet!

Ein Witz über Burka oder Minirock – frei nach dem Motto „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ wird als rassistisch bezeichnet und die Aufforderung, sich hier im LK weder rassistisch noch fremdenfeindlich zu verhalten, folgt mit der Verlinkung zum Strafgesetzbuch und einer zweiten anonymen Aufforderung vom LK Panorama, sich hier im LK an das Hausrecht zu halten.

Noch Fragen?

Hier ist der Beitrag und falls ich jetzt mitsamt dem Beitrag gelöscht werde, dann ist das wohl so und nur das Ende einer sich anbahnenden Machtdemonstration.
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4 Kommentare
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 08.01.2016 | 10:59  
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Michael Gehling aus Hattingen | 15.01.2016 | 14:48  
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Martina Janßen aus Hattingen | 16.01.2016 | 14:18  
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Michael Gehling aus Hattingen | 22.01.2016 | 16:05  
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