QINT Hattingen wird geschlossen: 135 Menschen verlieren ihren Job

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Clarissa Bader, Erste Bevollmächtigte IG Metall Hattingen-Gevelsberg, erfuhr die traurige Botschaft erste eine halbe Stunde vor der Belegschaft
Hattingen: QINT | Die QINT GmbH, Am Walzwerk 11, soll geschlossen werden. Die Geschäftsführung informierte die IG Metall eine halbe Stunde vor der Information für die Belegschaft. Das Unternehmen soll möglichst schnell abgewickelt werden.

„Zeitnah“ verlieren 115 Mitarbeiter sowie zwanzig Leiharbeiter ihre Arbeit.
Wie die Erste Bevollmächtigte der IG Metall, Clarissa Bader, mitteilte sei die Belegschaft völlig überrascht worden. „Es gab zwar Probleme und die Auftragslage war nicht so gut, wie sie hätte sein sollen, aber damit hat niemand gerechnet. Noch vor wenigen Wochen haben wir mit der Geschäftsführung Tarifbindungsverhandlungen geführt, um das Unternehmen in den Tarif zurück zu führen. Plötzlich wurden die Verhandlungen abgebrochen und wir haben jetzt diese Hiobsbotschaft erfahren.“
QINT bedient Kunden der Bahn- und Getriebetechnik, vom Reparaturbetrieb bis hin zum Anlagebetrieb. Dabei arbeitete das Unternehmen sowohl im Bereich der Windenergie als auch in den Bereichen Bergbau und Baumaschinen.
Die in 2014 aus der früheren MSH GmbH und Jarmetall GmbH hervorgegangene QINT GmbH griff am Standort Hattingen auf die Fertigungsmöglichkeiten und das Know-how der Wilhelm Bunse (Verzahnungstechnologie) und der Jarmetall GmbH (Dreh- und Frästechnologie) zurück. Einst wurde die MSH GmbH in Witten gegründet und gehörte seit Ende 2007 zur Neuenhauser Unternehmensgruppe.
Für die Gewerkschaft stehen jetzt Verhandlungen an.
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 04.09.2015 | 21:35  
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