Ab der nächsten Woche: Rücknahmepflicht für Elektroschrott durch Händler

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Kaputte Elektrogeräte stellten für viele Verbraucher oft ein Problem da. Oft landeten solche Geräte in der Mülltonne. Elektroschrott wurde so einer fachgerechten Entsorgung entzogen. Somit waren Altteile für eine Verwertung und Wiederverwendung verloren.
"Durch die neue Rücknahmepflicht haben die Verbraucher mehr Möglichkeiten, ihre Altgeräte abzugeben, damit verwertbare Teile daraus recycelt werden und der restliche Schrott richtig entsorgt werden kann", betont die Verbraucherzentrale NRW.
Die Rücknahme von Kleingeräten bis 25 cm Gehäusegröße ist Annahmepflichtig. Die Rücknahmepflicht besteht ohne Kaufzwang und Kassenbon.
Für größere Elektogeräte vom Flachbildschirm bis zur Waschmaschine gilt ein Tausch-Prinzip. Händler nehmen das Altgerät zurück, wenn im Gegenzug ein neues gekauft wird. Dieser Tauschservices ist für Kunden kostenlos, wenn das neue Gerät nach Hause geliefert wird und der Händler das alte Schätzchen mitnehmen soll.
Auch Internethändler müssen bei einer Lagerkapazität von mehr als 400 qm Altwaren zurücknehmen. Internethändler müssen müssen ihren Kunden geeignete Rückgabemöglichkeiten in deren Wohnumgebung nennen oder Geräte zurücknehmen.
Enthalten alte Heizkörper Asbest, müssen die Geräte fachmännisch abgebaut und verpackt werden. Die öffentlichen Sammelstellen nehmen Heizungen mit giftigen Fasern kostenlos entgegen.
Batterien und Akkus
Sie müssen aus dem Altgerät entfernt werden. Altbatterien nimmt jeder Händler zurück, der auch Batterien verkauft.
Druckerpatronen gehören wie auch mechanisches Spielzeug nicht zum Elekroschrott und können mit dem Hausmüll entsorgt werden.
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