Neuer Patientenratgeber zum Thema Impfprophylaxe bei COPD

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Patientenratgeber Impfprophylaxe bei COPD

Kurz vor dem Jahreswechsel haben der COPD-Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit der Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland ihren 19. Ratgeber aus der Reihe "Patienten schreiben für Patienten" herausgegeben.

„Für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung sollte jede Möglichkeit ergriffen werden, zusätzliche Erkrankungen zu vermeiden, wenn dies nicht mit einem unvertretbaren Risiko verbunden ist. Auch wenn keine 100%ige Wirksamkeit der Impfung angenommen werden kann, könnte bereits bei einer 50%igen Wirksamkeit und einer hohen Durchimpfungsrate noch jeder 2. Fall einer Erkrankung verhindert werden. Im Rahmen von Empfehlungen dieser Art spielen Überlegungen zur individuellen Risikominimierung für Personen mit einem insgesamt erhöhten Risiko - wie dies bei Vorliegen einer COPD der Fall ist - eine entscheidende Rolle.“

Quelle: STIKO (Ständige Impfkommission) des Robert Koch Instituts zur Empfehlung der Influenza- und Pneumokokken-Impfung bei COPD, bereits im Jahr 2003.

Neben der grundsätzlichen Vorbeugung weiterer Erkrankungen, gilt es bei COPD Patienten vor allem bestimmte Infektionserkrankungen möglichst zu verhindern, da diese akute Krankheitsschübe (Exazerbationen) auslösen können.

Das Ziel von Schutzimpfungen ist die Aktivierung des körpereigenen Abwehrsystems gegen bestimmte Erreger.

Was ist bei Impfungen zu beachten?
Welche Impfungen können bei COPD neben der Influenza- und Pneumokokken-Impfung eine weitere Rolle spielen?
Welche Risiken und Nebenwirkungen können mit einer Impfung einhergehen und wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Impfung?
Wann sollten Auffrischungsimpfungen stattfinden und wie nutze ich den Impfkalender der Ständigen Impfkommission?


Auf diese und weitere Fragen wird der Ratgeber eingehen und Ihnen Basisinformationen zur Impfprophylaxe sowie spezielle Hintergrundinformationen für Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung vermitteln.
Nutzen Sie die Chance der Impfprophylaxe, um sich vor weiteren Erkrankungen zu schützen und um das Risiko einer Exazerbation zu reduzieren.

Sämtliche Ratgeber aus der Reihe „Patienten schreiben für Patienten“ können Sie hier online lesen

Wir bieten Betroffenen, Angehörigen und allen Interessierten zahlreiche kostenlose Möglichkeiten sich umfassend zu informieren, den Wissensstand um die eigene Erkrankung zu erweitern und die zugehörigen Therapieformen kennenzulernen. Wer dezidiertere Informationen wünscht, kann sich diese mittels einer der neunzehn bisher herausgegebenen Ratgeber verschaffen.

Darüber hinaus besteht für alle, die über einen Internetzugang verfügen, die Möglichkeit, sich in unserer kostenlosen Mailingliste mit mehr als 2900 Betroffenen per E-Mail auszutauschen. Alle 7 bis 10 Tage wird ein ebenfalls kostenloser Newsletter mit medizinischen Informationen herausgegeben.

Des Weiteren bietet die Organisation Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit, sich in 58 regional aktiven Selbsthilfegruppen in Deutschland vor Ort zu informieren und auszutauschen oder sich an einen der mehr als 130 telefonischen Ansprechpartner zu wenden.

Sämtliche Informationen, auch über das 8. Symposium-Lunge, welches am 12. September 2015 erneut in Hattingen/Ruhr stattfinden wird, können Sie auf unseren Homepages nachlesen:
www.lungenemphysem-copd.de und www.copd-deutschland.de

Jens Lingemann
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