Wenn ein Drücker unerwartet klingelt.

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Da sitzen sie bei einer Bekannten nichts ahnend bei einer Tasse Kaffee. Es klingelt an der Wohnungstür. Meine Bekannte öffnet und hört einem Mann zu. Nach einer Weile ruft sie mich und will wissen was der Mann mit der Kladde und den Prospekten unter dem Arm will. Ich höre mir sein Vorhaben an und schicke ihn dann weg.
Dazu muss man wissen, dass meine Bekannte der deutschen Sprache nicht in allen Belangen folgen kann. Natürlich erklärte ich ihr, dass sie diesen Leuten niemals eine Unterschrift abgeben darf. Und diese erst recht nicht in die Wohnung lassen darf, denn die wollen meist nur ihr Geld.
Eine neue Variante der sogenannten Drückerkolonnen ist es, jetzt Anwohner dazu zu überreden, den Stromanbieter zu wechseln. Ein angeblich reiches Ehepaar aus dem Werbefernsehen dient den Drückern dabei als seriöses Vorbild. Eine vorschnelle Unterschrift kann aber leicht teuer werden. Die Alarmglocken sollten auf jeden Fall läuten, wenn der Werber der angesprochenen Person keine Bedenkzeit geben will. Dann ist so wie so etwas faul. Ich meine, 14 Tage sollten es schon sein. Die Unterschrift "sofort", ist nie ein "gutes Angebot"!
Was ist zu tun? Wie verhalte ich mich richtig?
1. Keine Unterschrift an der Haustür abgeben.
2. Diese Personen nicht in die Wohnung lassen!
3. Immer einen Ausweis zeigen lassen. Erst recht, wenn die etwas kontrollieren
wollen.
4. Wenn möglich holen sie einen Nachbarn zur Hilfe und als Zeugen.
5. Wenden sie sich während einer Bedenkzeit an die Verbraucherzentrale oder
andere Personen, denen sie vertrauen. Auch ihr jetziger Anbieter weiß Rat.
Erkennen sie bei dem Gespräch eine betrügerische Absicht, sollten sie auch ruhig mal die Polizei einschälten.
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