Ein Mitmachmärchen: Die drei Schwestern

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Es begab sich zu einer Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat, dass ein König drei Töchter hatte, welche von strahlender Schönheit waren. Doch trug jede von ihnen ein dunkles Geheimnis in ihrer Brust, von dem nur die drei Schwestern wussten.

Die eine, Muriel, liebte es, den Tag mit ihren Tieren und in der Natur zu verbringen, zu singen und zu tanzen und es war eine Freude, ihr dabei zuzusehen.

Moira, die zweitgeborene Tochter, verbrachte ihre Tage in der Bibliothek und war so klug, dass nur wenige sich wagten, sich mit ihrem Wissen zu messen.

Die dritte und jüngste der Schwestern, Eleonara, war in den schönen Künsten bewandert und ihre Tage waren ausgefüllt mit Musik und Malerei.

In einer dunklen und stürmischen Winternacht trug es sich zu, dass ein junger Graf Einlass begehrte und ihm ein Zimmer für die Nacht geboten wurde, so wie es das Gesetz der Gastfreundschaft forderte.

Niemand hörte in dieser Nacht die Schreie und das Flehen des jungen Burschen. Allein sein starres und schreckensbleiches Gesicht zeugte von einem unermesslichen Grauen, welches ihm in der Nacht begegnet sein musste. Die herbei befohlenen Ärzte waren ratlos, denn keine Wunde zeigte an, was dem jungen Grafen das Leben geraubt hatte.

Ein Küchenjunge, dem niemand Gehör schenken wollte, erzählte von einem großen Schatten, den er in der Nacht mit den drei Schwestern gesehen haben wollte. Doch als man ihn ein zweites Mal befragen wollte, da war der Junge stumm und er sprach nie wieder ein Wort.

Die Schwestern zeigten sich eigenartig unberührt von dem tragischen Schicksal und trotz ihrer Schönheit wichen die Menschen im Schloss vor ihnen zurück, denn weder Trauer noch Mitleid zeigte sich in ihren Gesichtern.
Dem alten König wurde es schwer ums Herz und eine dunkle Wolke legte sich über das Land und mit ihr kam eine eisige Kälte, die sich bis in die Herzen der Menschen fraß.

Im darauffolgenden Sommer, der keiner war, starb der alte König und die jungen Prinzessinnen regierten gemeinsam das Land.

Doch es gab keine Musik und kein Lachen im Schloss. Die Tiere waren geflohen und die Blumen verdorrt. In der Bibliothek brannten die Bücher und es wurde dennoch nicht warm.

Man munkelte, dass die Schwestern .........


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9 Kommentare
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Martina Janßen aus Hattingen | 05.10.2015 | 12:52  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 06.10.2015 | 00:02  
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Martina Janßen aus Hattingen | 06.10.2015 | 00:31  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 06.10.2015 | 00:35  
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Martina Janßen aus Hattingen | 06.10.2015 | 00:43  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 06.10.2015 | 00:46  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 06.10.2015 | 00:46  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 06.10.2015 | 21:53  
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Martina Janßen aus Hattingen | 07.10.2015 | 00:30  
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