Ferienspaß: Vorfreude auf die Sommerferien

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Udo Schnieders, Marketingleiter der Sparkasse, Gitta Micheel und Norbert Dikomey vom Fachbereich Jugend, Schule und Sport der Stadt Hattingen freuen sich, dass das neue Ferienspaßprogrammheft fertig ist. Foto: Pielorz
Hattingen: Haus der Jugend |

Zum 45sten Mal bietet die Stadt Hattingen mit Partnern und Sponsoren Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien den Hattinger Ferienspaß. Zur Wahl stehen fast 3500 angebotene Plätze, zusammengefasst im handlichen Heft „Hattingen hat Ferien“.

Mit dabei sind neben beliebten Klassikern wie dem Abenteuerspielplatz und der Actionsportwoche, bei der die Jugendlichen mit Vans durch die Region cruisen und nicht alltägliche Sportarten testen, auch viele tolle Neuheiten. In diesem Jahr wurde das Angebot um neun neue Projekte erweitert: Unter-Wasserwelten, Gamingtage mit Besuch auf der Gamescom, Schwarzlichtheater Foto- und Forscherprojekte locken Kinder und Jugendliche in den Sommerferien. Die meisten Angebote richten sich an Kinder im Grundschulalter, aber auch für jüngere und ältere Kinder und Jugendliche ist etwas dabei. Neben diesen Programmpunkten wird eine Fülle an weiteren Projekten und Aktionen angeboten – vom Kindertrödelmarkt, der traditionell zu Ferienbeginn am Samstag, 15. Juli, stattfindet, über verschiedene Sportangebote und Tagesfahrten.

Volumen von rund 60.000 Euro für 3500 Angebote

„Ohne unsere Sponsoren wäre der Ferienspaß vermutlich gar nicht möglich, deshalb sind wir ihnen sehr dankbar“, betont Norbert Dikomey vom Fachbereich Jugend, Schule und Sport. Fast 40.000 Euro kommen als Finanzunterlage von der Stadt für die Durchführung des Programmes. Weitere fast 20.000 Euro steuern die Sponsoren bei. Udo Schnieders, Marketingleiter der Sparkasse freut sich, dass die Sparkasse nicht nur finanziell etwas beisteuern kann, sondern auch erneut die beliebte Actionsportwoche veranstalten kann. „Das machen wir jetzt schon seit mindestens 17 Jahren", erklärt er. Neben der Sparkasse fördern die Volksbank, die Stadtwerke und der Kinderschutzbund den Ferienspaß. Und es gibt Einzelspender. In diesem Jahr sind es der Awo Stadtverband Hattingen, die Hattinger Wohnstätten, Obi, Kerkemeier und C&A Hattingen.
Der Kartenverkauf für die städtischen Angebote startet am 20. Mai, von 11 bis 14 Uhr im Foyer der Realschule Grünstraße. „Wir haben den Kartenvorverkauf in diesem Jahr zeitlich nach hinten verlegt“, erklärt Gitta Micheel vom Fachbereich Jugend, Schule Sport. Bereits ab 9 Uhr werden dort Platznummern und Bestellscheine ausgegeben. Diese können aber auch schon vorab, ab dem 8. Mai von der städtischen Internetseite (www.hattingen.de) heruntergeladen und in Ruhe gemeinsam mit den Kindern zuhause ausgefüllt werden. Pro Platznummer können vier Hattinger Kinder angemeldet werden. Ab dem 22. Mai werden die Karten in der Abteilung Jugendförderung Bahnhofstr. 51 weiterverkauft.
Auch in diesem Jahr bietet die Stadt wieder Patenkarten zum Preis von 5 Euro zum Verkauf an. Aus dem Reinerlös, sonstigen Spenden und einer Spende des AWO-Stadtverbandes erhalten Familien, die Sozialleistungen nach ALG II oder SGBX II, beziehungsweise einen Wohngeldzuschuss beziehen sowie Flüchtlingsfamilien, jeweils ein Angebot pro Kind kostenfrei. Die Stadt bittet beim Erwerb von ermäßigten Karten einen entsprechenden Nachweis vorzulegen. Zudem können diese Familien für die Ferienspaßangebote Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket einsetzen. Nähere Informationen dazu erhalten die Eltern bei den jeweiligen Sachbearbeitern. „Wir haben mit einer Abgabe von etwa einem Drittel ermäßigten Karten kalkuliert. Das sind etwas mehr als im letzten Jahr, so Norbert Dikomey. „Insgesamt werden die Angebote sehr gut angenommen und sind oft auch ausgebucht. Es ist nicht einfach, sechs Ferienwochen gefüllt zu bekommen – schon gar nicht, wenn die Eltern beide berufstätig sind und es an Betreuung fehlt. Hier ist die Nachfrage stetig gestiegen.“
Der Hattinger Ferienspaß – für die Mitwirkenden ein Beispiel von Inklusion und Integration, denn: "Wir wünschen uns ausdrücklich, dass auch Menschen mit Behinderung sich anmelden und das Angebot annehmen. Hier sind wir noch steigerungsfähig. Und was die Integration betrifft, so geschieht sie einfach dadurch, dass jeder, der will, auch mitmachen kann.“
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