Wie geht es nun weiter mit unserem Profi-Fußball?

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An der Weltspitze des Fußballs wird schon lange mit Geld und den damit verbundenen Vorwürfen rumgeschmissen. Jetzt soll es auch den Bundesligavereinen ans Leder gehen.
Mit der Nr. Eins, dem FC Bayern München soll nur ein Anfang gemacht werden. Worum geht es? Ein Rechtsprofessor hat die Löschung des FC Bayern München aus dem Vereinsregister beantragt. Der Grund: Dessen Anteile am ertragreichen Fußballbetrieb ließen sich nicht mit dem Vereinsrecht vereinbaren.
Im laufenden Geschäftsjahr hat der FC Bayern fast eine halbe Milliarde Euro umgesetzt. Ein Verein darf aber laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet sein und höchstens im untergeordneten Sinne Umsätze erwirtschaften.
Eine Entscheidung in diesem Fall könnte dazu führen, dass der Verein seinen Einfluss auf die AG verringern muss. Ein Problem mit der Satzung kündigt sich schon damit an, dass der Vereinspräsident auch Vorsitzender des Aufsichtsrat ist.
Aber nicht nur der FC Bayern München könnte Probleme bekommen. Das Vereinsmodell mit der ausgegliederten Profiabteilung ist weit verbreitet.
Heute brachte jemand den FC Schalke 04 ins Gespräch.

Das Gesetz beruft sich auf den BGB § 21
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3 Kommentare
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Guido Wüppenhorst aus Hattingen | 13.09.2016 | 20:43  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 14.09.2016 | 20:32  
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Guido Wüppenhorst aus Hattingen | 17.09.2016 | 17:20  
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