Hattinger Lions Club hilft Vereinen

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Mitglieder vom Lions Club Hattingen und Vertreter der drei Vereine, die diesmal für je drei Jahre aus dem Erlös des Adventskalenders mit jeweils jährlich 2.000 Euro unterstützt werden: (hinten, jeweils v.l.) Bernd Loewe (Hattingen solidarisch) sowie vom Lions Club Reinhard Ising, Volker Wullstein, Präsident Dirk Glaser und Michael Vogelsang, (vorne) Barbara Bickert-Brennecken („Klasse 2000“), Ulrike Dieckmann (Hattingen solidarisch) und Birgit Schyboll (Kinderhospizdienst Ruhrgebiet). Foto: Römer
Hattingen: Volksbank |

Jedes Jahr kommen Hilfsbedürftigen vor Ort durch den 32 Mitglieder starken Lions Club Hattingen rund 20.000 Euro zugute. Das Geld stammt aus Hilfsaktionen etwa in Pflegeheimen, aber auch aus Geldspenden dank der Mitgliedsbeiträge, Konzertveranstaltungen oder durch den alljährlichen Adventskalender der Hattinger Lions.

Letzterer ist seit 2007 so etwas wie ein „Klassiker“. Wie sein „Vater“ Volker Wullstein stolz hinzufügt, erscheint er mittlerweile in einer Auflage von 3.000 Stück und wird wohl diesmal die 100.000-Euro-Grenze „knacken“.
Aus seinen Erlösen von 2014 gingen jetzt wieder Spenden an drei Einrichtungen in Hattingen. Als Neuerung dürfen diese sich für ihre Arbeit etwas mehr Planungssicherheit erhoffen. Erstmals nämlich gingen und gehen jeweils 2.000 Euro jährlich für den Zeitraum von je drei Jahren an die Gemeinschaftsgrundschule Oberwinzerfeld, den Kinderhospizdienst Ruhrgebiet und „Hattingen solidarisch“.
Rektorin Barbara Bickert-Brennecken stellte kurz das geförderte Projekt „Klasse 2000“ vor: „In diesem Gesundheits- und Präventionsprojekt bekommen unsere Schüler Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Es geht beispielsweise um Bewegung, Entspannung, Ich-Stärkung, Konflikt-Bewältigung. Untersuchungen haben gezeigt, dass Teilnehmer an ,Klasse 2000‘ später oder gar nicht mit dem Rauchen anfangen und besser auf ihre Ernährung achten.“
Birgit Schyboll vertrat den 1998 gegründeten Kinderhospizdienst: „Wir helfen Familien von der Diagnose an, dass ihr Kind von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen ist. Es ist schwierig für sie ihren Alltag zu organisieren, denn oft schlafen die Eltern nur ein bis zwei Stunden pro Nacht. Dank des Lions Clubs können wir ihnen seit Jahren wenigstens einige Atempausen verschaffen.“
Ulrike Dieckmann und Bernd Loewe erläuterten die Arbeit von „Hattingen solidarisch“: „Seit 2010 sind wir für Menschen da, die als arm gelten. Das sind zehn Prozent der Hattinger – vom Kind bis zum Rentner. Dank unserer guten Vernetzung in der Stadt konnten wir im vergangenen Jahr als nur kleiner Verein 66 Anträge bearbeiten, gehen in die Wohnungen und gucken, wo es fehlt. Dafür haben wir jetzt drei Jahre lang etwas mehr Planungssicherheit.“
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