KiPa und Klinik-Kinderhaus: Sinne schärfen

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Thekla Bieder vom Verein KiPa Hattingen mit Melissa, Lea und Jaqueline auf einem wackligen Balken. Foto: Kosjak
Hattingen: Klinik Holthausen |

Die Natur mit allen Sinnen erfahren: Unter diesem Motto stand eine Gartenrallye mit Gartentherapeut Andreas Niepel in der Helios-Klinik in Holthausen. Teilnehmer waren Kinder aus dem Kinderhaus der Klinik und vom Hattinger Verein „Kinderpatenschaften“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Hattinger Kindern Zeit zu schenken und Freizeit mit ihnen zu verbringen.

Andreas Niepel und seine Frau Vera haben auch ein „Patenkind“ aus dem Verein, und so war es kein Wunder, dass an einem heißen Sommertag im Juli die Gartenrallye endlich stattfinden konnte.
Vier Kinder aus dem Kinderhaus der Klinik und neun Kinder und Geschwisterkinder des Vereines mit Patinnen und Betreuer kamen zusammen. Zwei Gruppen wurden gebildet, die an sieben Stationen im

Therapiegarten

Aufgaben zu meistern hatten. So musste an der ersten Station ein Parcours mit dem Rollstuhl gemeistert oder ein Schwebebalken überwunden werden. An anderen Stationen waren Tast- oder Gehörsinn gefragt. Aus Naturmaterialien wurde ein „Bild“ gestaltet und der richtige Weg durch den Garten war an Weggabelungen nur durch das Erkennen des richtigen Geruchs gefunden.
Kostproben von Marmelade ließen den Geschmackssinn in Aktion treten. Die Kinder schlugen hier ihre erwachsenen Begleitpersonen um Längen.
Fast zwei Stunden dauerte die Rallye und beide Gruppen hatten am Ende die gleiche Punktzahl. „Das war gelebte Inklusion mit gesunden und nicht gesunden Kindern und ein besonderer Ausflug in die Natur“, zieht Thekla Bieder von KiPa Hattingen ihr Fazit.

Die Stationen lagen übrigens im Schatten und Mineralwasser gab es reichlich. Zum Abschluss gab es neben einem Eis auch noch ein Töpfchen Pfefferminze für die Kinder. KiPa verwöhnte dann noch mit einem Kuscheltier für jedes Kind.
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