Trainieren für die Sicherheit - DLRG Hattingen-Süd bildet erneut Strömungsretter aus

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Die Retter führen den "Verunglückten" durch die unruhige Stelle in flaches Gewässer.
Hattingen: Isenbergstraße |

Zehn Teilnehmer aus dem nördlichen Bundesgebiet haben jetzt bei der DLRG Hattingen-Süd das Modul A des Strömungsretter-Lehrgangs absolviert. Bei dem Kurs waren sowohl Mitglieder der DLRG als auch der Feuerwehr dabei, so dass alle Rettungskräfte den gleichen Ausbildungsstand haben und im Einsatz gut zusammen kooperieren können.

"In dem Modul A werden die schwimmerischen Grundlagen erlernt und trainiert. Das Ganze wird noch ergänzt durch ein Modul B, in dem das technische Knowhow für den Ströumungsretter 1 dargestellt wird", so Gernot Kubiak, Vorsitzender der Ortsgruppe und einer von drei Strömungsretter-Ausbildern des Standortes Hattingen-Süd, von denen es in Westfalen insgesamt nur sechs gibt.
Hattingen ist einer von drei Schwerpunktstützpunkten des Landesverbandes für die Ausbildung von Strömungsrettern. Immer häufiger kommt es durch Dauerregen oder kurze heftige Gewitter zu Überschwemmungen. Ein gerade noch ruhiger Fluss wälzt sich dann als metertiefe Wassermasse durch Ortschaften und bringt Menschen und Tiere in Gefahr. Dies zeigte sich nun auch schon in den letzten Jahren bei Starkregen im Ruhrgebiet. Das zeigt, wie groß der Bedarf an gut ausgebildeten Helfern ist, die bei Hochwasser in stark strömenden Gewässern professionell Hilfe leisten können.
Die Ausbildung zum Strömungsretter umfasst theoretische sowie praktische Teile, die die speziellen Techniken von Rettungs- und Bergungseinsätzen in schnell fließenden Gewässern nahe bringen sollen. Knotenkunde, Abseilen oder der Umgang mit Flaschenzug und Seiltechnik gehören ebenso zum Programm wie Schwimmen, Festhalten und Retten in starker Strömung.
Die Fotos am Isenberger Schwall sind am zweiten Wassertag entstanden. Dabei wurden verschiedene Rettungstechniken trainiert: die schwimmerische Rettung, aber auch die Rettung mit mit Hilfsmitteln wie Rettungswurfsack oder Rettungsleine.
Alle Teilnehmer waren mit Feuereifer bei der Sache und ließen sich die gute Laune auch durch die sichtbare Anstrengung nicht verderben.
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