Wasserretter werden erst am Samstagvom Hochwassereinsatz zurück erwartet

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Die Wasserretter der DLRG Hattingen / Blankenstein werden durch die Unwetterwarnungen erst frühestens Samstag vom Hochwassereinsatz zurück erwarten.
Der Führungstrupp der Ortsgruppe Hattingen-Süd, eingesetzt im Wasserrettungszug Arnsberg 2, sowie der Zugtruppführer aus Hattingen / Blankenstein, eingesetzt im Wasserrettungszug Arnsberg 3, sind am späten Dienstagabend von ihrem sechs und viertätigen Einsatz gesund und munter zurück gekehrt.

Viele Eindrücke konnten die Helfer in den Hochwasserregionen mitnehmen. Beeindruckend war wie viele Helfer bundesweit anrückten und mit allen Mitteln versuchten die Bevölkerung in Umgebung von Magdeburg und Schönebeck vor weiteren Deichbrüchen zu schützen.
Derzeit melden 88 von 1068 Pegeln ein Hochwasser. Davon registrieren 11 Pegel ein sehr großes Hochwasser.

Der Scheitel der ablaufenden Hochwasserwelle befindet sich im Raum Boizenburg/MV bis Hohnstorf/NI. Bundesweit befinden sich derzeit rund 110.000 Kräfte im Einsatz davon aktuell 1334 DLRG Helfer.

Die Hochwasserpegel in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig- Holstein liegen weiterhin über den bisher gemessenen Höchstständen. Einsatzschwerpunkte bilden die Sicherung der Deiche und Ausbesserung von Sickerstellen bei fortbestehender hoher Belastung der Deiche, da sich die Wasserstände unter anderem in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern weiterhin über den Bemessungshochwasserständen befinden und teilweise länger halten werden.

Die fünf Helfer, eingebunden im Wasserrettungszug 6, berichten ihren Kollegen Zuhause fleißig von ihren Aufgaben vor Ort. Unteranderem wurden sie eingesetzt zur Deichwache an der „Alten Fähre“ in Schönebeck sowie einer Evakuierung eines Stadtteiles mit 600 Einwohnern. Hier trafen sie auf glückliche Bewohner, welche den DLRG-Helfern über 140 Sandwiches zubereitet hatten. Das Boot wurde auf einer überfluteten Straße zu Wasser gelassen und durch Buschwerke und Weidefläche gelenkt. Dies war eine ganz neue Erfahrung für die geschulten Bootsführer, da die Wassertiefe 1,2 m betrug (geschätzt anhand der aus dem Wasser ragenden Straßenverkehrsschilder) und den vorhandenen unter Wasser befindlichen Hindernissen wie Leitplanken, Zäunen und mehr.

In den Ruhephasen konnte sie mehrere Kindergartengruppen über die Aufgaben der DLRG aufklären und die Kleinen durften im Einsatzfahrzeug und Motorrettungsboot Probe sitzen.

Nach der Rückkehr werden die durch Spenden, Förderungen und eigenen Mitteln beschafften Fahrzeuge und Einsatzmaterialien gereinigt und für den nächsten Einsatzfall sowie Wasserrettungsdienst am Wochenende einsatzklar wieder hergestellt. Das Jugend-Einsatz-Team (JET) mit ihren 33 Kindern wird sich sicherlich freuen am Samstag bei einem weiteren JET-Tag zum Thema Erste-Hilfe und Realistische Unfall- und Notfalldarstellung die ersten frischen Berichte vom Hochwassereinsatz zu hören.
Die Ortsgruppenvorsitzenden Diße und Schütte bedanken sich schon vor der Rückkehr der letzten fünf Helfer für deren ehrenamtlichen und unermüdlichen Einsatz und Verzicht auf Freizeit und Zeit mit den Familien und Freunden. Besonderer Dank geht an die Arbeitgeber, welche die Helfer freistellten.

Bitte unterstützen Sie den DLRG-Hochwassereinsatz durch Ihre Spende auf das DLRG-bundesweite Spendenkonto 730 900 000 0 Volksbank in Schaumburg, BLZ255 914 13 Verwendungszweck: "Hochwassereinsatz 2013".
Oder Unterstützen Sie die DLRG Arbeit in Hattingen durch eine Spende auf das Konto148 888 801
Volksbank in Sprockhövel, BLZ 452 615 47Verwendungszweck: „Spende Hochwasser“. Wir danken Ihnen vorab recht herzlich. Gerne laden wir Sie ein zu unserem Sommerfest am 13. und 14. Juni an der Wasserrettungsstation Hattingen, Ruhrdeich 16. Gerne berichten wir hier von unseren Erfahrungen.
Freie Zeit in Sicherheit - DLRG Hattingen / Blankenstein
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