Ein neuer Leiter mit neuen Ideen

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Der neue Leiter des Kulturbüros Stephan Nau mit dem neuen Kultur-Kalender der Stadt Heiligenhaus für das erste Halbjahr 2015.
Heiligenhaus: Rathaus | Neue Herausforderungen, tolle Begegnungen und vielfältige Kultur-Veranstaltungen - darauf freut sich Stephan Nau, der seit Beginn des Jahres als Leiter des Heiligenhauser Kulturbüros tätig ist. „Dass diese Stelle neu besetzt wurde, zeigt, wie wichtig uns die Heiligenhauser Kulturlandschaft ist“, betont Michael Beck, Kämmerer der Stadt. Wegen des Haushaltssicherungskonzeptes sei nur eine interne Neubesetzung möglich gewesen. „Mit Stephan Nau haben wir dennoch die beste und keinesfalls eine Notlösung gefunden“, ist sich Beck sicher.
Denn bereits in den vergangenen Jahren hat Nau - der seit 2008 erst in Teilzeit, seit 2011 in Vollzeit bei der Stadtverwaltung beschäftigt ist - immer wieder bei der Organisation von Kultur-Veranstaltungen mitgeholfen. Bisher lagen seine Schwerpunkte im Bereich Tourismus und bei der Gestaltung von Flyern und Broschüren. Dass nun neue Aufgaben hinzukommen, freut und reizt den neuen Leiter. „Ob die facettenreiche Kulturarbeit, die vier Städtepartnerschaften oder der Tourismus-Bereich - alles bietet viele Möglichkeiten“, blickt Nau optimistisch in die Zukunft. „Gemeinsam mit Veronika Kautz und Jürgen Weger möchte ich Altbewährtes erhalten, aber auch neue Ideen einbringen“, so der 46-jährige Diplom-Ingenieur.
Die Beteiligung an einer Fahrrad-Rallye im April, die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen in den verschiedenen Spielstätten der Stadt, Fahrten in die Heiligenhauser Partnerstädte und vieles mehr seien wieder angedacht. „Darüber hinaus möchte ich das Projekt ,Heiligen-Bande‘ ins Leben rufen“, so Nau. Dafür soll sich Heiligenhaus mit anderen Städten, die „Heiligen“ in ihrem Namen tragen, zusammenschließen. Und auch die Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing und die Mitgestaltung von Stadtfesten ist dem neuen Leiter des Kulturbüros ein wichtiges Anliegen.
Diese Neubesetzung brachte personelle und organisatorische Umstrukturierungen mit sich. So soll unter anderem Naus vorherige Stelle voraussichtlich nicht neu besetzt werden. „Außerdem wurden die Fachbereiche neu strukturiert und die Aufgaben neu verteilt“, erklärt Bürgermeister Dr. Jan Heinisch.
Das Budget, über das er zukünftig verfügen wird, kann Nau noch nicht genau benennen. „Es handelt sich dabei um Zuschüsse im kleinen sechsstelligen Bereich“, sagt Beck. „Allerdings können wir noch nicht ausschließen, dass wir Kürzungen im Kulturbereich vornehmen müssen.“ Unsicher sei auch, ob die Öffnungszeiten des Kulturbüros so beibehalten werden können wie bisher. Gemeinsam wolle man aber weiterhin mit viel Engagement eine kulturelle Vielfalt in der Stadt bieten.
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