Altes Pastorat wird zur Weihnachtskulisse

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„Das ist eine schöne, kleine Weihnachtskulisse“, beschreibt Heiligenhaus‘ Bürgermeister Dr. Jan Heinisch (Mitte) die Fensterbilder, die seit dem Martinsmarkt das Alte Pastorat verschönern. Annelie Heinisch, die Sprecherin des Arbeitskreises Handels, bedankte sich bei IKG-Kunstlehrer Dag Seemann mit einem „Kiek“, dem Maskottchen der Bauarbeiten. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Altes Pastorat | Seit dem Martinsmarkt schmücken von hinten beleuchtete Fensterbilder das Alte Pastorat neben dem ehemaligen Haus der Kirche. „Wegen des Regens beim Martinsmarkt in der Dämmerung kamen die Bilder nicht richtig zur Geltung und ich konnte bisher auch noch nicht ,Danke‘ sagen“, bedauerte Annelie Heinisch.
Die Sprecherin des Stadtmarketing-Arbeitskreises Handel holte das jetzt nach und dankte Dag Seemann, dem Fachbereichsleiter Kunst am Immanuel-Kant-Gymnsium (IKG). Allerdings kamen zu dem Termin keine Schüler der Klassen 9c und 9d. „Die sind sicher mit ihren Hausaufgaben beschäftigt oder haben andere Verpflichtungen“, stellte der Kunstlehrer fest, auf den der Arbeitskreis Handel mit der Idee zukam, zum Heiligenhauser Martinsmarkt entsprechende Fensterbilder zu schaffen.

Schüler setzten sich mit St. Martin auseinander

Der Kunstpädagoge Dag Seemann ging gründlich an die Arbeit: „Zunächst haben wir uns im Unterricht mit der Figur St. Martin und den entsprechenden Symbolen beschäftigt, bevor diese im Format 90 x 130 Zentimeter in Transparentpapier umgesetzt wurden.“
Bürgermeister Dr. Jan Heinisch, der Neffe der umtriebigen Vertreterin des Heiligenhauser Handels und Geschäftsführer der Stadt- und Bodenentwicklungsgesellschaft, freut sich als derzeitiger Eigentümer über die optische Aufwertung des seit über fünf Jahre leer stehenden Gebäudes mit der klassizistischen Fassade. „Da passt auch der christliche Bezug. Und es ist außerdem eine schöne, kleine Weihnachtskulisse. So ähnlich wie die mit Kerzen beleuchteten Häuschen, die man jetzt gerne aufstellt.“
„So lange die die Weihnachtsbeleuchtung läuft, also bis in den Januar hinein, bleiben die Fensterbilder“, weiß Annelie Heinisch.
Wie es genau mit dem Alten Pastorat weitergeht, kann der Bürgermeister nicht sagen.
„Klar ist, das der Investor Prokom, der das ehemalige Kiekert-Gelände und den Bereich des ehemaligen Haus der Kirche entwickelt, bei einer neuen Bebauung zumindest die Front und die östliche Seite des Hauses erhalten muss“, und fügt hinzu, dass es sich wegen des Sockelgeschosses um eine schwierige Immobilie handelt. Außerdem teilte Dr. Heinisch mit, dass der Investor inzwischen zwei Ankermieter gefunden hat. Die Suche nach weiteren Mietern ist nicht so einfach, was unter anderem daran liegt, dass die Verwaltung in der Baugenehmigung bestimmte Auflagen machte, um den bestehenden Handel in der Stadt zu schützen.
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