Ansprechpartner für Senioren

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Mit dem neuen Flyer stellen sich Gabriele Rautenberg (links) und Doris Stohler als Ansprechpartnerinnen für die Senioren in der Unter- und der Oberilp vor. Foto: Bangert
Heiligenhaus: Hunsrückstraße |

Unterilp und Oberilp soll für ältere Menschen attraktiv sein


Die Unter- und die Oberilp werden seit ein paar Jahren stärker auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung ausgerichtet. Das Projekt, das vom Kreis Mettmann unterstützt wird, begann mit einer Auftaktveranstaltung vor zwei Jahren. „Da konnten Wünsche und Vorstellungen geäußert werden, wir haben dann geschaut, was man gemeinsam umsetzen kann“, so Jörg Saborni, Fachbereichsleiter Soziales bei der Stadtverwaltung.

Eine der Hauptforderungen, war der Bürgerbus. „Der hat jetzt eine Haltestelle an der Grubenstraße in der Oberilp direkt an der Brücke zur Unterilp“, verweist Jörg Saborni auf die erfolgte Umsetzung. Die Senioren in der Unterilp wünschten sich, dass der Bürgerverein die Räumlichkeiten in der Schule für Freizeitaktivitäten weiter nutzen kann. Mit dem vor einigen Wochen eröffneten Bücherschrank an der Moselstraße mit Bank davor zum gemütlichen Schmökern wurde eine weitere Anregung verwirklicht.

Daneben gibt es zwei Ansprechpartnerinnen, die bei der Bearbeitung von Formularen und Anträgen helfen sowie bei allen Fragen helfen, die Senioren betreffen. Die Stadtteilkoordinatorinnen Doris Stohler und Gabriele Rautenberg kennen sich seit Jahren in der Unterilp beziehungsweise in der Oberilp aus. Die Beiden werden in einem neu aufgelegten Flyer als Ansprechpartner vorgestellt. Jeweils freitags von 9 bis 10 Uhr und nach Vereinbarung sind die Sozialpädagoginnen im Stadtteilbüro an der Hünsrückstraße 35 und der Saarstraße 13 ansprechbar.

Ehrenamtstauschbörse wird aufgebaut


Darüber hinaus wird eine Ehrenamtstauschbörse aufgebaut. „Ein engagierter Bürger kann für die benachbarte Seniorin den Wasserkasten holen, die sich dafür mit einem Kuchen für das nächste Fest bedankt“, stellt sich Doris Stohler das Geschäft vor. „Die Bürger sollen sich ergänzen, dass muss man anstoßen.“ Dafür werden entsprechende Karten bereit gehalten, die an ein schwarzes Brett in den Stadtteilbüros kommen.
„Außerdem sind zwei bis drei Vorträge in lockerer Atmosphäre vorgesehen, die sich mit Schutz vor Kriminalität oder dem Thema Geld beschäftigen“, kündigt Gabriele Rautenberg an. Sie wird mit ihrer Kollegin verstärkt darauf schauen, was ältere Menschen brauchen, wenn sie in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben.

Der Spaß wird dabei auch nicht zu kurz kommen: Bei Kino-Vorstellungen, zum Beispiel in der Schule Unterilp und dem kommenden Bürgerzentrum in der ehemaligen Oberilper Schule, sollen beliebte Filmklassiker gezeigt werden.
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