Blitz setzt Dachstuhl in Brand

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Vermutlich durch einen Blitzeinschlag brannte der Dachstuhl eines Hauses am Tulpenweg ab. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Tulpenweg |

Gewitter bescherte der Feuerwehr mehrere Einsätze


Halb Heiligenhaus wurde am Montagmorgen gegen 5.50 Uhr durch ein Gewitter mit einem lauten Knall aufgeweckt, der in Isenbügel besonders intensiv wahrgenommen wurde Kurze Zeit später brannte das Dach eines Hauses am Tulpenweg in voller Ausdehnung. Auf dem Weg ins Freie stolperten die unverletzt geblieben Hausbewohner über Trümmerteile des Daches, so dass ein Blitzeinschlag ziemlich wahrscheinlich ist.

Die Heiligenhauser Feuerwehr ging mit fünf Rohren unter schwerem Atemschutz vor. Der Einsatz der Drehleiter wurde zeitweise unterbrochen, weil wieder eine Gewitterfront aufzog und die Gefahr eines erneuten Blitzeinschlages bestand. Die Sonnenkollektoren auf dem Dach bereiteten den Brandbekämpfern weitere Schwierigkeiten: Diese produzierten bereits bei dem fahlen Morgenlicht Strom. „Bei solchen Anlagen müssen sich die Einsatzkräfte besonders vor Stromschlägen schützen. Das erreichen wir durch großen Abstand zu den Kollektoren und dazugehörigen Stromkabeln", erklärt Feuerwehr-Pressesprecher Nils Vollmar.

Bereits vor dem Brand wurde der Feuerwehr ein überfluteter Keller an der Nahestraße gemeldet, wo durch ein Problem mit der Kanalisation Wasser hoch gedrückt wurde. An der Kettwiger Straße unweit des Reiterhofes Roßdelle fiel ein Baum in eine Stromleitung. Der wurde von der Feuerwehr zerlegt, nach dem durch Westnetz der Strom abgeschaltet wurde. Rund anderthalb Stunden nachdem die Wehr am Tulpenweg abgerückt war, wurde diese dort erneut tätig, weil Glutnester aufflammten.
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