„Das ist eine kleine Erfolgsgeschichte“

Anzeige
Im Gerätehaus Abtsküche kamen viele Gäste zusammen, um das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr gebührend zu feiern. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Feuerwehr-Scheune Abtsküche | „Vier Jahrzehnte Jugendfeuerwehr – das ist eine kleine Erfolgsgeschichte“, freute sich Stadtbrandmeister Ulrich Heis.

In seiner Rede zum 40-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr stellte der Wehrleiter fest, dass es damals keine Selbstverständlichkeit war, Jugendliche in die Feuerwehr aufzunehmen. „Wir betraten Neuland. Allerdings streiten sich Velbert und Heiligenhaus immer noch, wer damals die erste Jugendfeuerwehr im Kreis Mettmann gründete.“
Bereits Anfang der 70er Jahre war die Personaldecke bei der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenhaus sehr dünn. „Der damalige Feuerwehrchef und heutige Ehren-Stadtbrandmeister Karl Wilms warb in der Heiligenhauser Geschäftswelt um Spenden für eine Erstausstattung“, erinnerte Heis.
Von den heute 103 aktiven Freiwilligen in der Wehr haben 65 in der Jugendfeuerwehr angefangen. „Ohne die Jugendfeuerwehr gäbe es heute keine Feuerwehr in dieser Stärke“, konstatiert Ulrich Heis und verweist auf einen ganz besonders eindrucksvollen Aspekt. „Die gesamte Führung der aktuellen Feuerwehr besteht aus ehemaligen Jugendfeuerwehrmitgliedern, mit Ausnahme meiner Person. Bei meinem Eintritt in die Feuerwehr gab es noch keine Jugendfeuerwehr...“
Die Eltern, die ihre Jungen und Mädchen in die Jugendfeuerwehr schicken, lobte Uli Heis: „Sie haben eine gute Wahl getroffen. In der Jugendfeuerwehr lernen die jungen Menschen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, was für ihren weiteren Lebensweg sehr wertvoll ist. Viele unserer ehemaligen Jugendlichen wurden Ärzte, Juristen, Ingenieure, Geschäftsleute oder sie besetzen wichtige Funktionen bei Berufsfeuerwehren.“
Besonderen Applaus gab es bei der Feier im Gerätehaus Abtsküche für Günther Brunnöhler, der als erster Jugendfeuerwehrwart Pionierarbeit leistete, nebenbei das Feuerwehrmuseum gründete und sich jetzt im hohen Alter immer noch für die Belange der Feuerwehr interessiert. Sein Nachfolger als Jugendfeuerwehrwart wurde sein Sohn Jörg, heute stellvertretender Wehrleiter. 1997 wurde Jan Heinisch Chef der Jugendfeuerwehr. Nachdem er Bürgermeister wurde, gab er es das Amt an Christian Frisch ab.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.