Die Bagger können kommen: Abriss der ehemaligen Gießerei Hitzbleck ist genehmigt

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Die Abriss-Bagger können kommen! Diese erfreuliche Nachricht konnten Bürgermeister Dr. Jan Heinisch (zweiter von rechts), Siegfried Peterburs (links), Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, sowie Michael Beck (rechts), Beigeordneter und Kämmerer, nun Harald Ortner, Geschäftsführer der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (HBB), überbringen.
  Heiligenhaus: Hitzbleck |

HBB will im Sommer mit den ersten Arbeiten in Heiligenhaus beginnen

Die Abriss-Bagger können kommen! Diese erfreuliche Nachricht konnten Bürgermeister Dr. Jan Heinisch, Siegfried Peterburs, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, sowie Michael Beck, Beigeordneter und Kämmerer, nun Harald Ortner, Geschäftsführer der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (HBB), überbringen. "Das ist ein wichtiger Meilenstein", so der Bürgermeister. Denn nun können die Arbeiten rund um das geplante Nahversorgungszentrum, das auf dem Gelände der ehemaligen Gießerei Hitzbleck entstehen soll, beginnen.

Neben der Abrissgenehmigung hatte Jan Heinisch ein weiteres wichtiges Dokument dabei - den positiven Bauvorbescheid. "Dieser Bescheid sagt aus, dass die Fläche so genutzt werden darf, wie HBB es geplant hat", erläutert er. In einem aufwändigen Verfahren habe sich die Stadt das Ok der Bezirksregierung Düsseldorf holen müssen, ebenso wie die positive Zusage der IHK. "Auf dem Gelände an der Westfalenstraße und unmittelbar an der Heiligenhauser Einkaufsstraße dürfen also Lebensmittel und Textilien in der Größenordnung angeboten werden, wie vorgesehen." Das bedeutet im Einzelnen: Ein großer Frischemarkt auf einer Fläche von rund 3.600 Quadratmetern, ein Lebensmittel-Discounter auf 1.400 Quadratmetern sowie vier kleinere Textil-, Schuh- und Sportgeschäfte mit einmal 600, einmal 500 und zweimal 450 Quadratmetern Fläche.

HBB wird der Stadt Heiligenhaus nun das Grundstück abkaufen

"Im Sommer möchten wir mit dem Abriss beginnen", informiert Harald Ortner von HBB. Die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH wird der Stadt Heiligenhaus in den nächsten Wochen offiziell das Grundstück abkaufen und das geplante Nahversorgungszentrum errichten. Für Heiligenhaus kein Verlustgeschäft, betont Kämmerer Michael Beck, auch wenn die Altlasten-Entsorgung bei der Kaufsumme noch eine Rolle spielt. Zur Erinnerung: Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens hatte die Verwaltung das Grundstück gekauft. "Damals gab es noch keine konkreten Pläne, geschweige denn Kontakt zur HBB", so Heinisch. "Nun fühle ich mich aber bestätigt, dass wir richtig gehandelt haben, auch wenn es sehr mutig war!"

Gespräche mit interessierten Mietern werden nun konkreter

Wie es weitergehen soll, ist auch schon bekannt: Ein Bauvorantrag für das Vorhaben muss gestellt werden. Während des Abrisses der alten Gießerei Hitzbleck werden die Gespräche zwischen der HBB und den interessierten Mietern konkreter. "Vor allem die Verträge mit unseren Ankermietern sollen nun schnell unter Dach und Fach gebracht werden", sagt Ortner. "Und wenn das Wetter es zulässt und der Abriss ohne Zwischenfälle gelingt, werden wir mit den ersten Baumaßnahmen schon Ende diesen Jahres beginnen können", so der Geschäftsführer weiter. Die ersten Kunden wolle man dann schon zum Weihnachtsgeschäft 2018 im neuen Nahversorgungszentrum begrüßen.

Kunstvoll präsentierte Andenken an die ursprüngliche Nutzung des Geländes

Ein Gewinn für die Stadt, da sind sich Heinisch, Beck und Peterburs einig. "Der Komplex soll sich auch nicht nur optisch integrieren, sondern zudem den bereits bestehenden Handel auf der Hauptstraße stärken", sagt Peterburs. Nicht vergessen dürfe man zudem, dass mit dem neuen Einkaufsquartier auch 260 weitere Stellplätze entstehen. Barrierefreie Zugänge, helle und moderne Fronten sowie kunstvoll präsentierte Andenken an die ursprüngliche Nutzung des Geländes wird es außerdem geben.

Zunächst ginge es aber nun um die Entsorgung der Altlasten und den Abriss der Gießerei. Wie muss was entsorgt werden, so dass Grundwasser und Natur nicht beeinträchtigt werden? Wie wird der große Schornstein abgerissen? Einige solcher Fragen gilt es dafür zu klären. Was sehr wahrscheinlich ist, ist die Tatsache, dass der Abriss hinten, also am Panoramaradweg, beginnt und die Gebäude nach vorne, hin zur Westfalenstraße, abgerissen werden. Das aber werden die Bürger dann schon in wenigen Monaten selbst beobachten können.
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