Hier wird global gedacht

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Ferdinand (von links), Ben und Luciana mit Simon Davidson, Rektor der Rheinland International School, in der Bibliothek, in der den Schülern eine große Auswahl an Sachbüchern und spannenden Geschichten zu Verfügung steht.
 
Spielerisch lernen in der „Rheinland International School“ schon die Dreijährigen.
Heiligenhaus: Rheinland International School | Vieles hat sich verändert, seit im August die Klett-Gruppe aus Stuttgart neuer Träger der Rheinland International School in Heiligenhaus wurde.

„In den letzten Monaten haben wir eine starke Entwicklung durchgemacht“, so Simon Davidson, der seit Beginn des Schuljahres als Rektor in der Rheinland International School (RIS) tätig ist. „Das Lernniveau wurde angehoben, qualifiziertes Personal wurde eingestellt, der Schulalltag umorganisiert und vieles mehr.“
Im Gespräch mit dem Stadtanzeiger zeigte der Rektor gemeinsam mit Karl Friedrich Mayer, Marketing-Manager bei der Klett Beteiligungsgesellschaft für Bildungsdienstleistungen, dass von dem Chaos, dass man vorgefunden hatte, nichts mehr übrig ist. Denn bei der „International School Heiligenhaus“ - wie die Schule vorher hieß - sei doch einiges schief gelaufen, die Schülerzahl sank somit und schließlich musste Insolvenz angemeldet werden. Nun würde aber alles wieder in geregelten Bahnen laufen.
Die RIS ist eine internationale Schule, unterrichtet werden Schüler ab drei Jahren. „Die Jungen und Mädchen haben hier die Möglichkeit, ihr IB Diplom zu erwerben“, so der gebürtige Schotte Davidson. Dieses internationale Diplom ermögliche es, überall auf der Welt zu studieren. „Natürlich ist sehr viel Fleiß dafür erforderlich.“ Unterrichtet wird auf Englisch und so können bereits die Jüngsten mit einem umfangreichen Wortschatz glänzen. „Alle Lehrer - sei es für Mathematik, Biologie oder Erdkunde - sind englische Muttersprachler“, erklärt Karl Friedrich Mayer. Es gebe nur eine Ausnahme, das sei die Deutschlehrerin. Denn auch hier soll ein hohes Niveau im Unterricht gewährleistet werden.
Die neunjährige Luciana gehört zu den Quereinsteigern; erst nachdem sie zuvor eine normale deutsche Grundschule besucht hatte, wechselte sie auf die RIS. „Am Anfang habe ich mich nicht so richtig getraut, auf Englisch zu sprechen, aber inzwischen klappt es sehr gut.“ Auch Ferdinand und Ben fühlen sich wohl. „Wir bekommen keine Schulnoten, sondern müssen verschiedene Levels erreichen“, so Ferdinand. Der Unterschied zu vorher, als ihm die verschiedenen Lernziele nicht so genau erklärt wurden und alles „ein bisschen durcheinander“ war, sei riesig.
„Jeder Schüler wird individuell betreut“, sagt der Rektor. Derzeit würde die Schülerschaft aus rund 60 Jungen und Mädchen bestehen, natürlich wolle man aber noch weiter wachsen. Über 20 Nationalitäten seien vertreten und das sei auch gut so, schließlich müssen die Kinder von klein auf lernen, dass es immer wichtiger wird, global zu denken und zu handeln. „Die Lehrer und Schüler kennen sich alle, daher ist es auch einfacher, auf die speziellen Bedürfnisse, die Stärken und Schwächen jedes einzelnen einzugehen.“ Und damit seien nicht nur die gängigen Unterrichtsfächer gemeint. Beim Musikunterricht oder beim Theaterspiel hätten die Kinder und Jugendlichen auch die Möglichkeit, an ihrer Persönlichkeit zu arbeiten. „Auch Selbstvertrauen und die richtige Selbsteinschätzung müssen gelernt werden“, ist Davidson überzeugt. Das würde man spätestens auf dem Arbeitsmarkt merken.
„Eltern, die mit dem Konzept der damaligen ,International School Heiligenhaus‘ unzufrieden waren und ihre Kinder abgemeldet haben, kommen nun wieder zurück“, so der Marketing-Manager. „Während sich die Lehrer den akademisch-pädagogischen Aufgaben annehmen, kümmern wir als Träger uns um die gesamte Organisation.“ Dazu zähle auch die Anschaffung des Lernmaterials sowie der nötigen technischen Geräte.
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Michael Alfermann aus Velbert-Langenberg | 08.03.2013 | 00:31  
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