Ins reale Leben schnuppern: Schülerfirma am IKG

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Heiligenhaus: IKG |

Bereits die vierte Schülerfirma hat sich in diesem Jahr am Immanuel-Kant-Gymnasium im Rahmen des Projekts JUNIOR gegründet.

Ihre Geschäftsidee umfasst die Planung und Durchführung von mehreren Events, die „unser gemeinsames Schulleben bereichern sollen. Außerdem bieten wir die Betreuung von Kindergeburtstagen an“, erklärt der erste Vorsitzende der Schülerfirma „Jukivent“ Fabian Besler.
Realistisch gestaltet wird das ganze durch die Betreuung von JUNIOR, einem Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. „Die Schüler haben die Möglichkeit, ins wirkliche Leben in der Wirtschaft zu schnuppern. Dazu gehört, dass Protokolle, Finanzberichte und ein abschließender Geschäftsbericht eingereicht und fiktive Steuern gezahlt werden müssen“, erklärt Dirk Wirtz, der betreuende Lehrer.
Finanziert wird die Firma durch 90 Anteilsscheine, die ab sofort für 10 Euro verkauft werden. „Aus diesen Anteilsscheinen ergibt sich unser Startkapital von 900 Euro. Damit müssen wir arbeiten und auch unserem Team einen Stundenlohn von 50 Cent zahlen“, sagt Sophie Milz, zweite Vorsitzende.
Die Geschäftsidee der Kindergeburtstagsbetreuung hatten sie nach einer Marktanalyse. „Wir hatten die Idee und denken, dass wir mit unserem Angebot eine Marktlücke füllen. Wir haben keine ähnlichen Angebote in Heiligenhaus gefunden“, sagt Besler.
Das Angebot umfasst die Mitorganisation und Betreuung von Kindergeburtstagen für Kinder im Alter ab vier Jahren. „Wir haben drei verschiedene Pakete entwickelt, aus denen die Eltern wählen können: Die Dauer variiert von eineinhalb bis drei Stunden, in denen zwei Schüler etwa vier bis fünf Kinder betreuen. Neben diesen Paketen sind aber natürlich auch individuelle Absprachen möglich“, sagt Milz.
Außerdem stehen einige Veranstaltungen für die Schüler des IKG auf dem Plan. Am Mittwoch, 12. Dezember, veranstaltet Jukivent einen Pokerabend in der Mensa, auch an Karneval sind Events geplant und Fußballturniere sollen auch stattfinden. „Das Projekt ist schon fast wie ein Praktikum, man lernt knallhart, wie es wirklich geht und man lernt sehr viel, vielleicht auch über die eigene Berufswahl“, sagt der 17-jährige Besler.
Im Mai werden aus den 63 teilnehmenden Schulen die zehn besten Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen zum Landeswettbewerb nach Düsseldorf eingeladen. Darauf folgt der Bundeswettbewerb in Berlin, danach käme dann sogar die Europaebene. „Wir hoffen in diesem Jahr auf das Treppchen auf Landesebene“, so Wirtz.
Nach dem Schuljahr wird die Firma komplett aufgelöst, eventuell vorhandenes Inventar verkauft und es folgt eine Gewinnausschüttung nach einer Hauptversammlung.
Wer mehr über das Projekt erfahren will oder einen Anteilsschein erwerben möchte, findet weitere Informationen unter www.junior-programme.de, auf der Facebookseite der Schülerfirma www.facebook.de/jukivent oder kann sie per E-Mail an JuKivent@gmx.de anfordern.
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