Schwerer Verkehrsunfall in Tüschen

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(Foto: Feuerwehr Heiligenhaus)
Heiligenhaus: Tüschen | Nach einer Fehlalarmierung am Freitagvormittag wurde es am Nachmittag für die Feuerwehr ernst, wie sie mitteilt: Auf der Losenburger Straße geriet ein Fahrzeug aus der Bahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Die Feuerwehr befreite die 45-jährige Fahrerin, sie wurde mit schweren Verletzungen ausgeflogen.

Zweimal wurde die Feuerwehr Heiligenhaus am Freitag zu Verkehrsunfällen alarmiert: Um 11.12 Uhr meldete die Leitstelle einen Verkehrsunfall auf der Ruhrstraße, Personen seien noch im Auto eingeklemmt. Nachdem die Feuerwehr auf der Ruhrstraße jedoch keinen Unfall vorfand, suchte sie die Umgebung ab: Die Ruhrstraße wurde bis zur Stadtgrenze Essen abgefahren, es folgten unter anderem Frankfurter- und Isenbügeler Straße sowie der Görscheider Weg. Die Feuerwehr brach den Einsatz nach rund 20 Minuten ergebnislos ab.

Unfall mit drei Fahrzeugen


Um 16.53 Uhr erreichte der zweite Alarm die Feuerwehr: Auf der Losenburger Straße geriet eine 45-jährige Frau mit ihrem Kleinwagen in einer Kurve in den Gegenverkehr. In Höhe der Einmündung "Tüschener Straße" stieß das Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Geländewagen zusammen. Beim Aufprall öffneten sich die Airbags, der Kleinwagen wurde in die Leitplanke geschleudert. Ein darauffolgendes Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte in die Fahrerseite des Kleinwagens.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei arbeiteten eng zusammen


"Die Zusammenarbeit von Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr ist an solchen Einsatzstellen lebenswichtig", erläutert Einsatzleiter Jan Heinisch. "Die Feuerwehr stellt die technischen Geräte bereit und der Notarzt bestimmt, wie der Patient möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreit wird." Während der Fahrer des Geländewagens sowie die beiden Insassen des dritten Fahrzeugs mit leichten Verletzungen in das nahe gelegene Klinikum gefahren wurden, erlitt die Kleinwagen-Fahrerin schwere Verletzungen. Sie musste, nachdem die Feuerwehr die Patientin aus dem Auto befreit hatte, mit einem Hubschrauber und einem Verdacht auf Trümmerbruch in die Uniklinik Essen geflogen werden.

Die Feuerwehr klemmte zur Sicherheit die Batterien der beteiligten Fahrzeuge ab, stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Nach Abschluss des Einsatzes, gegen 18.15 Uhr, unterstützte die Wehr mit der Drehleiter die Unfallaufnahme der Polizei: Aus dem Korb der Drehleiter nahmen die Beamten mehrere Fotos vom Unfallort auf. Während des Einsatzes war die Losenburger Straße von der Abtskücher Straße bis zur Stadtgrenze Velbert gesperrt, es kam zu leichten Verkehrsstörungen.
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