Stadtfest-Besucher hatten eine Menge Durst

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Deutsche Volkslieder auf ungewöhnlichen Instrumenten spielte das Dudelsackensemble der Volkshochschule Velbert/Heiligenhaus. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Hauptstraße |

Heiligenhauser feierten friedlich und fröhlich in der Stadtmitte

Das Stadtfest brachte für ein langes Wochenende wieder die Heiligenhauser zusammen. Von Fronleichnam bis zum Sonntag war richtig was los in der Stadt, selbst ein Gewitter konnte die Stimmung nicht trüben.

Dabei hatte die Polizei nach den Terroranschlägen in Berlin und anderswo erhöhte Sicherheitsauflagen erteilt. So mussten an den Zugangsstraßen zum Fest Barrieren aufgebaut werden. Das Kulturamt als Veranstalter hatte eine Heiligenhauser Baufirma beauftragt, Wassercontainer aufzustellen. „Als die standen, haben wir Probefahrten mit der Drehleiter der Feuerwehr durchgeführt, damit im Notfall Löschfahrzeuge durchkommen“, so Kerstin Plambeck. Die Leiterin des Ordnungsamtes und ihre Mitarbeiter hatten ein strenges Auge auf die Stände der Trödelmeile am Samstag, damit die entsprechenden Sicherheitsabstände eingehalten wurden.

Landestypisches aus den Partnerstästen

Die Heiligenhauser feierten fröhlich und friedlich wie eh und je. Die Partnerstädte aus England, Frankreich und Sachsen stellten sich mit landestypischen Speisen und Getränken vor. Getrunken wurde viel: „Am Samstag hätte nicht viel gefehlt und die drei Bierstände wären trocken gewesen“, wusste Jürgen Weger vom Kulturamt zu berichten. „Der Bierrekord von vor einigen Jahren wurde allerdings nicht erreicht“, stellte Kulturamtsleiter Stephan Nau fest.

Auf der Bühne wurde von mittags an ein buntes Programm geboten, für jeden Geschmack war da was dabei. Abends herrschte richtige Festivalstimmung auf dem Rathausplatz. Zwar gab es keine Late Night Shows mehr in den Kneipen, trotzdem wurde musiziert: Im Thums kamen englische und Heiligenhauser Musiker unplugged zusammen und sangen mit dem Publikum.

Gemeinden und Einrichtungen stellten sich vor

Seit zehn Jahren ist die Vereinskultur fester Bestandteil des Heiligenhauser Stadtfestes. Vereine, Gemeinden und andere Einrichtungen stellten sich nicht nur mit Infoständen vor, sondern luden zum Mitmachen ein. Da wurde geklettert, Tennis gespielt, gesungen, die Pfadfinder luden in eine Jurte ein und beim THW durfte schweres Gerät bedient werden.
Das alte Pastorat wurde zum Anziehungspunkt der Kunstinteressierten. Die Macher des „Kunstquadrates“ hatten ihre beste Performance in dem klassizistischen Gebäude. Nicht nur alle Räume waren mit interessanten Kunstwerken versehen, auch die Fassade wurde kreativ gestaltet. Sportlich ging es auf dem Kirchplatz zu, wo beim Beachvolleyball-Turnier des TV Heiligenhaus Punkte für die Westdeutsche Meisterschaft gesammelt wurden.
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