40 Jahre junge Frühförderung-Lebenshilfe feierte Jubiläum in Weidenfelds Garten

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Das Frühförderteam
 
Das Spielmobil wurde viellseitig genutzt.
Das Sommerfest wurde traditionell mit Spielmobil, Swimmingpool und Pferd gefeiert. Der Swimmingpool im Garten der Familie Weidenfeld in Ratingen ist immer ein Highlight. Weidenfelds, die von Anfang an ihr Areal samt Schwimmbad für die Frühförderfeste zur Verfügung stellten, zeigten sich wieder als hervorragende Gastgeber. Sandkasten, Schaukel, Bällchenbad, Trampolin, das Geschicklichkeitsspiel „heißer Draht“, Basteln und die unzähligen Fahrzeuge des Spielmobils „Felix“ der Stadt Ratingen überzeugten genauso wie das 30 Grad warme Nass.
Rund 150 ehemalige Frühförder-Kinder sowie deren Geschwister aus allen Städten des Kreises Mettmann tobten bei dem tollen Wetter. Darüber freute sich auch Elisabeth Müller-Witt (MdL). „Die Frühförderung ist die wichtigste Grundlage für die Entwicklung der Kinder. Die Familien hier so ausgelassen zu erleben, freut mich sehr.
„Wir sind elf FrühförderInnen und arbeiten mit ca. 160 Kindern von 0-3 Jahren, manchmal auch leicht darüber. Die Frühförderstunden finden überwiegend zu Hause im gewohnten Umfeld statt“, berichtet Birgit Cordes-Lacerenza, die Leiterin der Lebenshilfe-Frühförderung.
Mitarbeiterin Erika Mose konnte ihre zehnjährige Dienstzugehörigkeit gleich mitfeiern und erhielt für ihre verlässliche sowie hervorragende Tätigkeit von Stephan Brune, stellv. Vorsitzender, uns Ulrich Gaßmann, päd. Geschäftsführer, einen Blumenstrauß und ein Jahreslos von Aktion Mensch überreicht.

Frühförderin Birgit Hahn erzählt wie sehr sich die Frühförderung in den letzten 40 Jahren verändert hat: „Damals waren wir die Einzigen, die heilpädagogische Angebote für Kinder mit Förderbedarf bzw. einer Behinderung anboten. Heute gibt es viele integrative Angebote und die Kinder besuchen viel früher einen Kindergarten.“ Alle Kolleginnen sind sich einig, dass es eine dankbare und wertschätzende Arbeit ist, die sie ausüben. „Wir freuen uns über die Entwicklung der Kinder und über die Besuche von Ehemaligen, wie z.B. heute beim Sommerfest,“ so Birgit Cordes-Lacerenza.

Für das leibliche Wohl hatten Eltern Kuchen und Salate mitgebracht. Am Grill und Getränkestand sowie bei Zeltaufbau und Dekoration half die Grenadier-Kompanie der St. Sebastiani Bruderschaft Ratingen mit Hauptmann Wilfried Szuczies, sie hatte auch die Steaks und Grillwürsten gespendet und half bei Zeltaufbau und Dekoration. „Wir machen das jetzt schon zum 12. Mal“, sagte Szuczies. Birgit Auer und Lisa Aschenbroich verteilten Kuchen und kochten Kaffee, sie sind mit weiteren Frauen auch sonst bei vielen Lebenshilfe-Veranstaltungen im Einsatz.
Der Lebenshilfe verbunden fühlten sich auch viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, so z.B. der stellv. Landrat Michael Ruppert, Ratingens Bürgermeister Konrad Pesch, Wolfgang Diedrich, 1. stellv. Bürgermeister, Rainer Vogt, 2. stellv. Bürgermeister, Sozialdezernent Rolf Steuwe, Margret Tombers (CDU), MdL Elisabeth Müller-Witt, Hannelore Hanning (FDP), Baas Georg Hoberg von den Ratinger Jonges, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverein Marion Höltermann mit Begleiter Axel Möller und Hündin Farah , u.v.m.. Felicitas Daum vom Flughafen Düsseldorf brachte eine große Tasche mit Spielzeug mit.

Am 2. November werden im Rahmen des 40 jährigen Jubiläums der Frühförderung Fachvorträge für Kinderärzte, Pädagogen, Therapeuten und Frühförderinnen gehalten. Am Abend lädt die Lebenshilfe dann zu einem Festakt ein.

Fotos und Text: Petra Droll
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