Grüne Oase fürs Ratinger Wohnheim

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Als Dankeschön gab es ein Bild und ein Gartenhaus in Miniaturformat
Tolle Aktion von LG Electronics und Franken-Holz zum Tag der Wirtschaft
Fleißige Hände und großzügige Spenden werten den Garten des Ratinger Wohnheims auf. Aufstecken, festklopfen, nächstes Brett. Wie am Schnürchen wächst das neue Gartenhaus des Wohnheims Ratingen in die Höhe. Bewohner Michael schaut begeistert zu und ruft immer wieder „Schneller!“. Dabei legen sich die Auszubildenden von LG Electronics schon mächtig ins Zeug. Während die einen weitere Bretter heranholen, kümmern sich andere um die beiden Hochbeete. Die Aktion anlässlich des Tags der Wirtschaft ist ein voller Erfolg. Das Holz für die Hochbeete sponsorte die Franken-Holz GmbH, die Manpower bringen die Auszubildenden von LG Electronics ehrenamtlich ein.
Blumen und Kräuter für den Garten
„Das ist eine super Aktion. Wir können mit eigenen Augen sehen, was wir schaffen und wir sehen die Freude der Bewohner“, sagt Evelyn Mavrouderaki, Auszubildene zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Ihr Kollege Jeffrey Boateng pflichtet bei: „Es ist etwas ganz anderes, normalerweise arbeiten wir überwiegend am Computer.“ Sabrina Behling, Leiterin des Wohnheims Ratingen, freut sich, dass der Garten des Wohnheims auf diese Weise aufgehübscht wird. „In die Hochbeete pflanzen wir Kräuter. Da wir selbst kochen, können wir die Kräuter direkt nutzen. Das ist für unsere Bewohner eine tolle Erfahrung.“ Ganz bewusst achtete sie bei der Auswahl der Pflanzen darauf, dass auch Duftpflanzen wie Lavendel in die Hochbeete kommen. „Wir haben auch blinde Bewohner, die die Blüten nicht sehen können. Aber sie können den Duft wahrnehmen.“
Nicht nur schön, sondern auch praktisch ist das neue Gartenhaus. „Es ist größer als das bisherige, jetzt können wir endlich alles unterstellen“, sagt Sabrina Behling. Nach dem Aufbau wird ein Fenster ausgesägt, das Dach aufgesetzt und natürlich noch gestrichen. Ohne die tatkräftige Unterstützung der drei Hausmeister der Lebenshilfe Kreis Mettmann wäre das an einem Tag kaum zu schaffen. Sie behalten den Überblick im Chaos, geben Anweisungen und haben bei Problemen das richtige Werkzeug parat.
Am Ende eines langen Tages stehen Gartenhaus und Hochbeete und alle Beteiligten sind erschöpft, aber glücklich. Und sie sind sich einig: Das war eine tolle Aktion!
Text: Andrea Schorradt
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