Premiere: Hoppeditz in Heiligenhaus geweckt

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Der erste Heiligenhauser Hoppeditz kam in den Stadtfarben daher. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Thums | Zum ersten Mal wurde in Heiligenhaus der Hoppeditz erweckt. Ziemlich pünktlich am Elften im Elftem um 11.11 Uhr hielt die Symbolfigur des rheinischen Karnevals zu majestätischer Musik Einzug in die Gaststätte „Thums“.
Der echte Heiligenhauser steht nicht so richtig auf den ausgelassenen Schabernack, deshalb musste zur Premiere ein ganz besonderer, prächtiger Hoppeditz her. Organisatorin Uschi Klützke gewann dafür René Georg. Der Inhaber des örtlichen Kostüm- und Partyausstatters Wooozy trat als wunderschöner Harlekin in den Stadtfarben rot, blau, weiß auf. Charmant eröffnete er die fünfte Jahreszeit. „Was in Düsseldorf ein schöner Brauch, das pflegen wir jetzt auch“, freute sich der Narr. Die schnelle Anbindung an die Rheinschiene sieht der Hoppeditz kommen, wenn die A 44 fertig ist: „Gibt es keine Einsprüche mehr von den Bauern, kann es nicht mehr lange dauern.“
Der Beifall der bunt und fantasievoll gekleideten Närrinnen war ihm sicher. Die Eröffnung der fünften Jahreszeit wurde fast nur von Damen bejubelt. Kein Wunder, denn schließlich hatte mit Uschi Klützke die Vorsitzende der Frauen-Union das Hoppeditz-Erwachen ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren hatte sie sich als Obermöhne beim Sturm aufs Rathaus einen Namen gemacht. Der unbedarfte Zuschauer bekam den Eindruck, dass Weiberfastnacht auf den November verlegt wurde, hätte nur noch gefehlt, dass dem stellvertretendem Bürgermeister der Schlips amputiert wird. Heinz-Peter Schreven und Kulturbüroleiter Stephan Nau gehörten zu den wenigen Männern der Hoppeditz-Erweckung. Ach ja, mit Frank II. aus Velbert war so gar ein richtiger Karnevalsprinz unter den Jecken.
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