Neues spektakuläres Stageplay-Projekt: "Raum und Räume"

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Ein neues spektakuläres Projekt für 2016 hat sich das Kinder- und Jugendtheater „Stageplay“ auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen der „Kulturrucksack“-Initiative der NRW-Landesregierung geht es um „Raum und Räume“. Dafür werden noch Kinder zwischen 10 und 14 Jahren gesucht.
 
Der Kulturrucksack macht in diesem Jahr auf seiner Reise durch NRW erstmals auch in Hemer Station. (Foto: Stadt)
Hemer: JuK am Park |

„Alleine hätten wir den Kulturrucksack gar nicht füllen können bzw. dürfen“, begann Michael Hahn, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Stageplay, die Vorstellung eines völlig neuen, spannenden Projektes.

Denn das vom NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport initiierte „Kulturrucksack-Projekt“ ist eigentlich für Städte mit mehr als 3000 Kindern zwischen 10 und 14 Jahren gedacht. „An diese Zahlen kommen wir in Hemer natürlich bei Weitem nicht ran“, so Michael Hahn weiter, „und in Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vlluyn auch nicht.“ Wohl aber zusammen! Und so bilden eben diese drei Städte als Pilot-Projekt eben einen Verbund und beteiligen sich gemeinsam.
Doch worum geht es beim Kulturrucksack-Projekt jetzt genau? „Kulturelle Einrichtungen der drei Städte engagieren Künstler, die eine Gruppe von Kinder bzw. Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren dazu animieren, zum Thema ,Raum und Räume‘ den Ausgangspunkte und die Kulturrucksack-Reise zu gestalten“, erläutert Michael Hahn. In Hemer wird der Theaterpädagoge dabei von Michelle König und Alexandra Moneke (Ballettschule am Sauerlandpark) beim Thema Tanz, Simone Schmöle beim Thema Kostüm/Mode, Angela Böckmann-Hannibal (Kulissen/Kunst) und Wolfgang ter Jung (Film/Theater) unterstützt.

Stille-Post-Prinzip


Ob es nun ein Gedicht, eine Skulptur, ein Video, ein Song, eine Theater-, Tanz- oder Modeperformance, Soundkunst oder einfach ein Bild wird, bleibt den Jugendlichen selbst überlassen.
Das Produkt selbst oder die Dokumentation wird dann in jeder Stadt in einen realen Rucksack gepackt und auf dem klassischen Postweg bis zum 22. April zur nächsten Stadt geschickt. Die Projektteilnehmer dort öffnen den Rucksack und lassen sich durch den Inhalt bei ihrem eigenen Werk inspirieren, welches sie dann wieder bis zum 4. Oktober per Kulturrucksack in die dritte Stadt schicken. Die Gruppe der dritten Station hat dann vor Ort bis zum 25. November Zeit, sich von den beiden Werken des Rucksacks inspirieren zu lassen, um schließlich alle drei Werke zurück zum Ausgangspunkt zu senden. Dort sieht die Gruppe dann, was aus ihrem ursprünglichen Werk im Stille-Post-Prinzip geworden ist.
In Hemer beginnt das Kulturrucksack-Projekt am 12. März mit einem Start-Workshop, wo jeder Teilnehmer in Kleingruppen im Wechsel die Möglichkeit hat, mit den verschiedenen angebotenen Ausdrucksformen zu spielen.
Der Workshoptag dient anschließend quasi als Vorlage für die nächsten aufeinander aufbauenden intensiven Phasen, die in jeweils drei mehrtägigen Blöcken in den Osterferien (21. - 24. März), an zwei Wochenenden im September (17./18. und 24./25.September) und in den Herbstferien (17.-21. Oktober) stattfinden sollen.
Für das spannende Kulturrucksack-Projekt sucht Michael Hahn nun 24 Jugendliche, die mitmachen wollen. „Das dürfen auch gerne Anfänger sein ohne irgendwelche Bühnen- oder Theatererfahrung“, beruhigt der Stageplay-Profi, „Hauptsache, sie sind mit Spaß bei der Sache.“ Wer Lust bekommen hat, sollte sich einfach telefonisch (02372/551-388) oder per E-Mail (m.hahn@hemer.de) melden.
Das Mitmachen ist übrigens kostenlos!
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