Sonnenverwöhnte und friedliche Hemeraner Herbsttage 2016

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"Das waren eher Hemeraner Sommer- denn Herbsttage." Die gute Stimmung von Bürgermeister Michael Heilmann am Montag beim Herbsttage-Fazit lag aber nicht nur im mal wieder perfekten Wetter begründet, sondern im kompletten Verlauf des großen, dreitägigen Stadtfestes. "Es war ein friedliches Fest mit toller Stimmung. Die Menschen sind einfach nur mit Spaß drübergegangen", freute sich Hemers Bürgermeister.

Dem konnte sich Jürgen Pretzlaff nur anschließen. "Für uns als Polizei gab es am Wochenende fast nichts zu tun", bilanzierte Hemers Polizeichef, "von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag haben wir jeweils nur zwei Platzverweise aussprechen müssen. Hinzu kam lediglich eine Anzeige wegen Körperverletzung. Sexuelle Übergriffe hat es überhaupt nicht gegeben." Deshalb könne man aus Polizeisicht nur sagen: "Genial und einfach toll!" Den Hemeranern gebühre einfach mal ein großes Lob.
Ertunc Deniz vom städtischen Jugendamt zog ebenfalls ein positives Fazit. "Unsere starke Präsenz zusammen mit dem Ordnungsamt auf den Herbsttagen hat sich offenbar bei den Jugendlchen herumgesprochen. Wir haben lediglich einen alkoholisierten 17-jährigen Jugendlichen aufgegriffen." Das in früheren Jahren bei Heranwachsenden übliche "Vorglühen" im Bereich des Edeka-Marktes gehört offenbar der Vergangenheit an. Das konnte auch Ordnungsamtleiter Linus Klinner bestätigen. "Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Jugend- und Ordnungsamt sowie der Polizei mit gemeinsamen Streifengängen macht sich immer mehr positiv bemerkbar." Sein Mitarbeiter Thomas Sprenger konnte bzw. musste aber dennoch 20 Bußgelder gegen "Wildpinkler", 6 Strafgelder wegen der Abgabe von Alkohol an Minderjährige sowie 17 abgeschleppte Fahrzeuge, die Rettungswege versperrten, vermelden. "Aber auch hier ist eine rückläufige Tendenz erkennbar."
Aus der Sicht von Markus Heuel, Leiter der Hemeraner Feuerwehr, war es im Bereich Brandschutz ein sehr ruhiges und unauffälliges Wochenende. "Verstärkt im Einsatz waren wir hingegen zusammen mit dem DRK im Rettungsdienst, wo es in Zusammenhang mit dem Stadtfest am Freitag zu drei, am Samstag zu 15 und Sonntag nochmals zu fünf Einsätzen gekommen ist - die meisten davon allerdings Kreislaufprobleme durch das warme Wetter."
Für "Herbsttage-Macher" und Cheforganisator Martin Hofmann gebührt ein besonderer Dank zum einen den Mitarbeitern des SIH, die jeweils während der drei Tage und nach Veranstaltungsende blitzschnell für die Sauerkeit des kompletten Bereiches gesorgt haben, und zum anderem dem neuen Sicherheitsdienst. "Dessen deutlich erkennbare Mitarbeiter haben Präsenz gezeigt und für eine deutlich entspanntere Atmosphäre gesorgt." Außerdem habe er bei vielen Händlern und Teilnehmern eine echte Aufbruchstimmung empfunden. "Überall passierte etwas und die Besucher konnten an Aktionen teilnehmen, statt wie früher nur von einem Ende zum anderen zu gehen." Das sei absolut positiv gewesen, nur sollte die Stadt als verantwortlicher Veranstalter zukünftig bereits im Vorfeld eingebunden werden, so Martin Hofmanns in Anspielung z. B. auf die spontan errichtete kleine Bühne der Feuerwehr im Bereich Poggel. Insgesamt sei seine persönliche Jubiläumsauflage (Anm. d. Red.: die 25. Herbsttage, die Martin Hofmann organisierte) aber die beste gewesen, die er bisher erlebt habe.
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