Kaum Verschnaufen möglich

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In der Becke hielt diese große Birke den Orkanböen nicht stand. Foto: Stadt
In Hemer waren 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Wie vielerorts ließ das Orkantief „Friederike“ auch den Hemeraner Feuerwehrleuten kaum Zeit zu verschnaufen. Rund 100 Einsatzkräfte, hauptsächlich freiwillige Feuerwehrleute, besetzten seit Donnerstagvormittag alle Feuerwehrgerätehäuser im Stadtgebiet.

Hemer. Um 15 Uhr kam die Nachricht aus der Feuer- und Rettungswache, dass 27 Einsätze erledigt wurden, weitere folgten im Tagesverlauf.
In Heidermühle war ein Baum auf ein Haus und einen Gastank gestürzt, wobei letzterer allerdings keine bedrohlichen Beschädigungen aufwies.
Auf der Hönnetalstraße Richtung Hönnetal waren 15 Personen in ihren Fahrzeugen zwischen Bäumen gefangen. Die Feuerwehren Hemer und Balve schnitten zur Befreiung eine Schneise. Anschließend wurde die Straße gesperrt.
U.a. auf der Urbecker Straße beschädigte ein Baum eine Stromleitung, weshalb der Bereich über Stunden abgeschottet werden musste, damit der Energieversorger und der Märkische Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer Freischneidemaßnahmen ergreifen konnten. Darüber hinaus war die Hemeraner Drehleiter am späten Vormittag zur Unterstützung der Feuerwehr Menden im Einsatz.
Zahlreiche Bäume blockierten Fahrbahnen, Dächer wurden abgedeckt, umherfliegende Dachteile sorgten für Gefahr, eine Fassade drohte umzufallen, und sogar die Ampel an der Amtskreuzung musste gesichert werden.
Ein Bild von der Lage machte sich auch Bürgermeister Michael Heilmann. Gemeinsam mit der Feuerwehrleitung suchte er die Feuerwehrleute in den Gerätehäusern und an den Einsatzorten auf und dankte mit Lunchpaketen für den Einsatz der vielen Einsatzkräften.
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