Weiße Tiger sind die tierische Attraktion in der Becke

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Mit einem Leckerbissen als Belohnung von Roborno Kübler klappt das Training von Jungtiger Sabo schon ganz gut.

Noch für mindestens vier Wochen dürften sich zufällig vorbei kommende Passanten an der Oesetalstraße verwundert die Augen reiben. Ist das wirklich ein Tiger, der auf dem Gelände der Firma Steinberg umherschleicht?. Ist es tatsächlich und dazu noch ein seltener weißer.

„Mit so einem öffentlichen Interesse hatten wir nie gerechnet“, wundert sich der Hemeraner Tiertrainer Peter Fricke, „am Wochenende waren über 300 Menschen da und haben beim Training zugesehen.“ Jeweils samstags und sonntags um 11 und 14 Uhr sind dann interessierte Tierfreunde bei freiem Eintritt auf dem Gelände an der Oesestraße willkommen, um die beiden erfahrenen Tierlehrern Peter Fricke und Roborno Kübler beim täglichen Training mit den temperamentvollen Zirkushunden zu beobachten, vor allem aber um die drei acht Monate alten weißen Sibirischen Tiger Sabo, Elli und Sira sowie ihren ausgewachsenen Artgenossen Sira mal aus nächster Nähe zu erleben.
„Die beiden großen Tiger - Sira und Bombay - haben bereits im vergangenen Sommer für mächtig Aufsehen gesorgt“, erinnert sich Peter Fricke noch an die Zeit, als ihn der Hilferuf seines erkrankten, langjährigen Freundes Roborno Kübler erreichte. Bei der Suche nach einem geeigneten Übergangsareal für die exotischen Gäste fiel Peter Fricke das Firmengelände seines Arbeitgebers ein. Und er stieß bei seinem überaus tierlieben Chef Manfred Steinberg prompt auf offene Ohren. „Dafür bin ich ihm richtig dankbar.“ Denn er erlaubte Fricke nicht nur die Nutzung des Firmengeländes zur - ausdrücklich vom Kreisveterinäramt kontrollierten und bescheinigten- artgerechten Haltung der Raubtiere, sondern stellte auch noch alles dafür notwendige Material zur Verfügung.

Tägliches Training ist Pflicht


So auch jetzt wieder, als Roborno Kübler, Juniorchef des gleichnamigen Zirkus‘ aus dem Emsland, ein Winterquartier und eine geeignete Ausbildungsstätte für seine drei weißen Tiger und die gelehrige Hundetruppe, bestehend aus zehn Spitz und Boarder Collies, suchte. „Wir durften sogar die kompletten Käfige für die Tiger im Betrieb fertigen.“ Manfred Steinberg hat auch nichts dagegen, wenn am Wochenende außerhalb der Betriebszeiten die beiden Tierlehrer interessierten Tierfreunden Einblicke in das Training der Tiger und Hunden bieten. „Das geschieht bei uns auf komplett spielerische Art und Weise, denn Elli, Sira und Sabo, die drei weißen Tiger, stehen ja erst am Anfang ihrer Ausbildung,“ erläutert Peter Fricke, „alle Aufgaben, denen sie sich bei uns spielerisch stellen, spiegeln nur das wider, was sie auch in freier Natur aus purer Neugier tun würden.“
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