Arne Hermann Stopsack: Stellungnahme zum Weggang von Bürgermeister Esken

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Hemer: Rathaus |

Zum voraussichtlichen Abschied von Bürgermeister Michael Esken nimmt FDP-Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack wie folgt Stellung: „Die Nachricht, dass Michael Esken bei der Bürgermeisterwahl am 13. September in seiner Heimatstadt Verl antreten möchte, hat alle in Hemer – so auch mich – unvorbereitet getroffen.

Wenn wir auch nicht davon ausgegangen sind, dass er bis 2020 in Hemer bleibt, so überraschen der frühe Zeitpunkt und das Ziel schon. Für seine Entscheidung führt Michael Esken familiäre Grund an, was gut nachvollziehbar ist. Wir respektieren diese Entscheidung und wünschen ihm viel Erfolg und alles Gute.
Wir verlieren in Hemer einen wirklich guten Bürgermeister, der in den gut 12 Jahren in Hemer Vieles bewirkt und Wegweisendes für unsere Stadt erreicht hat. Dies war natürlich nicht nur ihm allein zu verdanken, sondern war nur im Zusammenspiel mit Politik, Verwaltung und der engagierten Bürgerschaft möglich.

"Person sollte im Vordergrund stehen, nicht das Parteibuch"


Die Neuwahl in Hemer wird wohl erst im Januar 2016 stattfinden. Bis dahin darf es keinen Stillstand in Politik und Verwaltung geben. Erstmal ist es wichtig, einen Haushalt für 2015 und ein genehmigungsfähiges Haushaltssicherungskonzept zu beschließen. Auch weitere Themen dulden keinen Aufschub; da kommt viel Arbeit auf die Rats- und Ausschussmitglieder und die Verwaltung (besonders die drei weiteren Dezernenten) zu.
Bei der Suche nach einem Nachfolger für Esken sollte die Person im Vordergrund stehen, nicht die Parteizugehörigkeit. Es ist wichtig, jemanden zu finden, der neben persönlicher Qualifikation und Führungskraft auch Bürgernähe und Kommunikationsfreudigkeit mitbringt. Es ist sicherlich auch eine überdenkenswerte Möglichkeit, die Stelle überregional auszuschreiben.
Schön (aber nicht unbedingt erforderlich) wäre es, wenn man jemanden finden könnte, der einen Bezug zu Hemer hat. Es stimmt mich nämlich schon etwas nachdenklich, dass keiner der vier Dezernenten aus dem Rathaus seinen Lebensmittelpunkt in Hemer hat.
Wir haben den Bürgermeister verloren aber nicht den Verstand. Ich bin mir sicher, dass es gelingt, für Hemer einen guten Bürgermeister zu finden. Es geht weiter!“
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