CDU: Wirtschaftsstandort Hemer-Iserlohn stärken

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Vor Ort stellten Vertreter der Iserlohner und Hemeraner CDU ihre Pläne für ein interkommunales Gewerbegebiet auf dem Duloh vor.

"Wir von der Iserlohner CDU fordern bereits seit Jahren eine vorausschauende Gewerbeflächenpolitik", betonte Iserlohns Fraktionsvorsitzender Fabian Tigges gleich zu Beginn eines Ortstermins auf dem Duloh. Bereits im April 2013 habe man von der Verwaltung ein schlüssiges Gesamtkonzept gefordert, in dem auch die Möglichkeit von interkommunalen Gewerbegebieten geprüft werden sollte.

Und eine solche Möglichkeit gemeinsam mit der Stadt Hemer ergebe sich nach Meinung der Iserlohner CDU im Bereich Duloh. "Deshalb haben wir den Kontakt zu unseren Hemeraner Parteifreunden gesucht."
Beim Hemeraner CDU-Vorsitzenden Martin Gropengießer stieß Tigges dabei auf offene Ohren. "In der Tat ging die Initiative in diesem Fall von Iserlohn aus, aber die Fläche, um die es hier jetzt geht, liegt ja zum überwiegenden Teil auch auf Iserlohner Stadtgebiet." Martin Gropengießer liegt aber zu 100 Prozent auf einer Linie mit seinem Iserlohner Kollegen: "Interkommunale Gewerbegebiete machen auf alle Fälle Sinn vor dem Hintergrund der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Hemer-Iserlohn. An dieser Idee müssen wir gerade auch in Zukunft festhalten, gerade weil Kommunen die Nachfrage häufig alleine nicht mehr stemmen können."

"Die Rahmenbedingungen stimmen hier"


Bei der infrage kommenden Fläche auf dem Duloh handelt es sich um einen rund 7,8 ha großen Geländestreifen zwischen Autobahnende und der Tennisanlage des TC Weiß-Blau Hemer entlang der B7. "Die Naturschutzflächen bleiben von unserem Vorhaben vollkommen unberührt", beruhigte Michael Schmitt, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender in Iserlohn. Die notwendige Umweltverträglichkeitsprüfung laufe bereits und die Ergebnisse der ersten Stufe/Vorprüfung sollen bereits im Herbst vorliegen. Bei optimalem Verlauf der Planungen und Prüfungen rechnet Schmitt dennoch frühestens in zwei bis drei Jahren mit einer Realisierung des Projektes. Trotz der Tatsache, dass sich die Fläche noch nicht in städtischer Hand befindet, sieht Schmitt auch hier keine Probleme auf die Planungen zukommen. "Da bin ich sehr zuversichtlich."
Die Hemeraner CDU möchte die Iserlohner Pläne auf jeden Fall unterstützen. "Wir werden die Pläne jetzt auch zeitnah bei uns in die entsprechenden Gremien einbringen", so Wolfgang Römer, Mitglied im Hemeraner Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr. Und auch Martin Gropengießer versprach Unterstützung: "Wir müssen unbedingt an der Idee festhalten, denn hier können wir umsetzen, was sich mittelständische Unternehmen wünschen", wobei Gropengießer vor allem die ideale Verkehrsanbindung meinte.
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