Hemer trauert um Guido Forsting

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Guido Forsting, Kämmerer und Geschäftsführer des Sauerlandparks, ist überraschend verstorben. (Foto: Stadt Hemer)
Hemer: Rathaus |

Hemers Erster Beigeordneter und Kämmerer Guido Forsting ist heute Morgen im Alter von nur 54 Jahren plötzlich und unerwartet gestorben. Sein überraschender Tod löste in der Stadtverwaltung sowie bei den Mitgliedern der politischen Gremien tiefe Bestürzung, Trauer und vor allem Mitgefühl mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern, seinen Freunden und Verwandten aus.

„Mit dem Tode Guido Forstings wurde seiner Familie der liebste und wichtigste Mensch viel zu früh entrissen“, erklärt Bürgermeister Michael Esken. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Hemer und des Sauerlandparks sowie der Politik sind tief betroffen.
Vor ziemlich genau fünf Jahren führte Guido Forstings Weg nach zehn Jahren als Bürgermeister von Wipperfürth nach Hemer. Am 1. April 2010 trat der Volljurist die Nachfolge von Peter Friedrich als Erster Beigeordneter an. Wenig später lenkte der gebürtige Duisburger und große Fan des MSV Duisburg den Sauerlandpark Hemer, die Folgegesellschaft der Landesgartenschau Hemer 2010, in sichere Bahnen. Er war für alle politischen Gremien ein gern gesehener und fachkundiger Ansprechpartner, dem es das wichtigste Anliegen war, Hemers Zukunft gemein-sam zu gestalten und voranzutreiben. Das bestätigt auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Gropengießer: „Wir haben einen wertvollen Menschen mit einem großen Herzen und einem absolut loyalen Charakter verloren. Seine ehrliche, warmherzige und verbindliche Art wird in Hemer und der CDU eine Lücke hinterlassen."
Die jüngste städtische Finanzlücke hat Forsting noch gestern Abend geschlossen. Kurz vor seinem kaum zu begreifenden Tod wurde der Haushalt 2015 sowie die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes im Rat der Stadt Hemer verabschiedet. „Es war für Guido Forsting eine Mammutaufgabe, diesen Haushalt mit all seinen Rückschlägen aus der jüngsten Vergangenheit auf genehmigungsfähige Füße zu stellen“, so Esken, „wir hatten aber nie Bedenken, dass es Guido Forsting mit seinem Kämmerei-Team nicht gelingen könnte. Das war sein Ver-dienst, basierend auf fundiertem Wissen, kreativen Ideen und als immer währender Motivator.“
Den ehrlichen Dank, den Forsting in den Haushaltsreden der Fraktionsvorsitzenden gestern Abend noch mit nach Hause nehmen durfte – es war der letzte. Seine Pläne, Visionen und Ideen für Hemer und den Sauerlandpark waren wohl durchdacht und bergen noch unglaubliche Schätze. In seinem Sinne wird die Stadt Hemer seine Vorstellungen weiterleben lassen.

(Pressemitteilung der Stadt Hemer)
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