Hemeraner Wirtschaftsförderung vernetzt Deilinghofer Unternehmen

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Baustellenbesuch in Deilinghofen: (v. l.) Wirtschaftsförderin Kirsten Staubach, Telemark- Geschäftsführer Andreas Griehl und Bürgermeister Michael Esken. (Foto: Stadt Hemer)
 
Die weißen Flecken auf Hemers Breitband-Landkarte dünnen weiter aus. In diesen Tagen wird für mehr Breitband im Gewerbepark Deilinghofen entlang der Deilinghofer Straße gebaggert. Dort lässt die Telemark momentan rund 2.000 Meter Glasfaserkabel verlegen und schafft damit den Grundstein für die Versorgung der ansässigen Unternehmen via Richtfunk. Lesen Sie ausführlich zu diesem aktuellen Thema in unserer Mittwochsausgabe.

Die weißen Flecken auf Hemers Breitband-Landkarte dünnen weiter aus. In diesen Tagen wird für mehr Breitband im Gewerbepark Deilinghofen entlang der Deilinghofer Straße gebaggert. Dort lässt die Telemark momentan rund 2.000
Meter Glasfaserkabel verlegen und schafft damit den Grundstein für die Versorgung der ansässigen Unternehmen via Richtfunk.

Die Wirtschaftsförderung für die Stadt Hemer und Bürgermeister Michael Esken waren daran nicht ganz unbeteiligt. Haben sie doch mit der Entscheidung vor der Landesgartenschau 2010, die Deilinghofer Straße, die Ostenschlahstraße und im vergangenen Jahr auch den neuen Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Hemer und Menden mit einem Leerrohr bereits während der Herstellungsphase zu versehen, Weitsicht bewiesen.
„Das Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung – sowohl für Privathaushalte als auch in besonderem Maße für Unternehmen. Da wäre es fahrlässig gewesen, an die Option einer Leerrohrverlegung nicht zu denken“, berichtet Bürgermeister Michael Esken rückblickend von den Planungen, „so konnten wir der Telemark die notwendige Infrastruktur bieten, damit sie ihr Breitbandnetz auch hier in Hemer ausbaut.“

Ein weißer Fleck weniger


Für den anstehenden Einzug des kommunalen IT-Dienstleisters Citkomm in das Gebäude am Sauerlandpark war eine Hochgeschwindigkeitsleitung zwingend erforderlich. „Und da hat sich unsere Überlegung, auch ohne konkrete Projektanfragen ein Leerrohr in die Ostenschlahstraße zu ziehen, definitiv ausgezahlt.“
Die Anbindung der Unternehmen in Deilinghofen war demnach der nächste logische Schritt.
Wirtschaftsförderin Kirsten Staubach wurde auf den Bedarf aufmerksam, brachte interessierte Unternehmen zusammen und stellte den Kontakt zur Telemark her. „Die nun umgesetzte Lösung haben die Unternehmen dann gemeinsam mit der Telemark erarbeitet“, so Staubach, die darauf hinweist: „Der LAN-Ausbau in ländlichen Bereichen ist immer mit sehr hohen Kosten verbunden.“
Die Lösung war aber schnell gefunden und vor allem pragmatisch: Die Kombination von Glasfaser und Richtfunk erwies sich als realisierbar, da sich nicht alle im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen an dem Projekt beteiligen mussten und sich die teilnehmenden Betriebe in der Fläche verteilen können. „Durch diese Lösung können die Geschwindigkeiten erheblich erhöht werden, während sich die Baukostenzuschüsse der zu versorgenden Betriebe in einem erschwinglichen Rahmen bewegen“, so Andreas Griehl, Geschäftsführer der Telemark, „abhängig von vorhandener Infrastruktur, Fläche und Beteiligung der Unternehmen gestalten sich die Voraussetzungen in allen Gewerbegebieten unterschiedlich, daher müssen wir auch für jedes Projekt eine individuelle technische Umsetzung vorschlagen.“
Und Hemers Wirtschaftsförderung macht gemeinsam mit der Telemark Unternehmen mit lahmen Netzanschlüssen Mut: „Weil inzwischen Glasfaserkabel der Telemark durch die Leerrohre an zentraler Stelle durch das Stadtgebiet Hemer verlaufen, bietet sich nach und nach eine gute Ausgangslage für weitere Projekte.“ Dabei behalten die Betriebe im Hinblick auf den letztendlichen Internetanbieter eine große Auswahl aus den Partner-Providern der Telemark.
Die Bedarfsermittlung von Hemeraner Unternehmen wird über die Wirtschaftsförderung der Stadt koordiniert. Hemeraner Betriebe können sich mit Kirsten Staubach (E-Mail: k.staubach@hemer.de, Telefon: 02372/551-237) in Verbindung setzen. Fragen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Telemark-Netzes beantwortet Andreas Griehl (02371/807-1800).
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