Kommentar: "Einfach unzumutbar"

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Hemer: Ernst-Loewen-Sportplatz | Würden Sie sich, liebe/r Leser und Leserin, Übernachtungsgäste in Ihr Zuhause einladen, wenn an der Decke Ihres Badezimmers der Schimmel nur so "blüht", wenn die Heizung nicht funktioniert und aus den Duschen nur eiskaltes Wasser tröpfelt, wenn Sie 15 Gäste erwarten, Sie aber eigentlich nur Platz für 10 bieten können oder wenn die Handwerker scheinbar einfach mal vergessen haben, eine Wand wieder zu verputzen? Ganz sicher nicht! Die Fußballer des SV Deilinghofen-Sundwig und von Vatanspor Hemer tun dies jedoch Woche für Woche bzw. müssen das tun, wenn sie überhaupt noch Heimspiele im Ernst-Loewen-Stadion austragen bzw. Trainingseinheiten für ihre insgesamt 22 Nachwuchs- und Seniorenmannschaften anbieten wollen. Denn den beschriebenen katastrophalen Zustand bietet das dortige, längst in die Jahre gekommene Umkleidegebäude - und zwar seit Jahren. Das ist beschämend und einfach nur peinlich für die gastgebenden Vereine.
Doch nun scheint endlich Licht am Ende des Tunnels aufzutauchen. Verwaltung und vor allem Politik sind endlich wach geworden und nehmen sich des Problems endlich an - und zwar so schnell wie möglich. Und die CDU tut gut daran, wenn sie statt einer Sanierung des über 40 Jahren alten Zweckbaus einen im Verhältnis nur unwesentlich teureren Neubau befürwortet. Schließlich könnte dann durch eine Verlegung des neuen Umkleidegebäudes sogar noch ein weiteres ständiges Ärgernis mit erledigt werden, mit dem vor allem die Apricker Bürger an Spieltagen hadern: zugeparkte Bürgersteige und ein Apricker Weg, auf dem es kaum noch ein Durchkommen gibt. Denn genügend Raum für zusätzliche Parkmöglichkeiten auf dem eigentlichen Sportplatzgelände gäbe es bei der "großen Lösung" auf jeden Fall!
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