Landtagsabgeordnete der FDP zu Besuch in der Lungenklinik Hemer

Hemer: Lungenklinik | Die Landtagsabgeordnete Susanne Schneider, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW, besuchte am vergangenen Mittwoch die Lungenklinik Hemer.
Die Abgeordnete aus Schwerte wurde begleitet von Martina Stenger, Kreistagsmitglied im Märkischen Kreis, und Arne Hermann Stopsack, FDP-Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Gesundheits- und Krankenhausausschusses des Landschaftsverbandes (LWL).

Auch Michael Schulte, Ortsvorsitzender Plettenberg und heimischer Bundestagskandidat sowie Günther Thurau, Leiter des Wahlkreisbüros von Susanne Schneider, nahmen an dem Gespräch teil. Die Liberalen sprachen vor Ort mit der Krankenhausleitung Torsten Schulte (Kaufmännischer Direktor), Dr. Hans-Peter Kemmer (Ärztlicher Direktor) und Gudrun Strohdeicher (Pflegedienstleiterin).

Die Lungenklinik ist ein Krankenhaus des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes mit dem Fachgebiet Pneumologie und Thoraxchirurgie.

Es stehen 223 Betten zur Verfügung, in denen pro Jahr fast 7.500 stationäre Fälle behandelt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf onkologischen Erkrankungen. Hinzu kommen noch gut 2.100 ambulante Patienten.

Bei einem Rundgang durch die Klinik wurden den FDP-Politikern die moderne Ausstattung, die Stationen und das Schlaflabor vorgestellt. Susanne Schneider bestätigte, dass die Arbeit der Klinik weit über die Region hinaus bekannt sei. Arne Hermann Stopsack hob die wirtschaftliche Bedeutung des Gesundheitssektors für die Stadt Hemer hervor: Mit ihren etwa 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Lungenklinik einer der größten Arbeitgeber in Hemer.

Geschäftsführer Schulte ging in seinen Ausführungen insbesondere auf betriebswirtschaftliche Fragen ein. Kostendruck, Kontrahierungszwang und Mengenproblematik sind Themen, mit denen sich auch die Lungenklinik in Hemer auseinandersetzen muss. Um im Wettbewerb zu bestehen, sind ein gutes Controlling sowie ständige Optimierungsprozesse unverzichtbare Voraussetzungen. Schulte betonte aber, er wolle nicht nur klagen, wie es andere Krankenhäuser teilweise täten.

Zusätzlich zugesagte Finanzmittel der schwarz-gelben Bundesregierung für die Krankenhäuser bewertete Schulte positiv. Weitere wichtige Themen waren u. a. der Entwurf des Krankenhausrahmenplans für NRW und die Frage der Gewinnung von ärztlichem und pflegerischem Personal, um auch in Zeiten des Fachkräftemangels und demographischen Wandels eine hohe Behandlungsqualität garantieren zu können.

Während des Gesprächs hob Susanne Schneider die Wichtigkeit ihrer Krankenhausbesuche und Gespräche für ihre tägliche politische Arbeit hervor. Sie dankte der Klinikleitung für den Informationsaustausch und die Bereitschaft, ihr im Rahmen ihrer Krankenhaustour Einblicke in das Klinikleben zu geben. In der ersten Jahreshälfte besucht die liberale Gesundheitspolitikerin möglichst viele Krankenhäuser in der Region Westfalen.
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