Positives Gespräch zwischen Stadt Hemer und Straßen.NRW

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Die Ampelanlage in Ihmert auf dem Prüfstand: Eine Grün-Phase von der Fahrtrichtung Elfenfohren Richtung Hemer wurde vorgeschlagen. (Foto: Stadt)
 
Für den Bereich der Tennisplätze (Weiß-Blau Hemer) bis zum Löbbeckenkopf in Iserlohn ist bereits ein kombinierter Fuß-/Radweg entlang der B7 in Planung. Eine Fortführung auf Hemeraner Gebiet bietet sich an. (Foto: Stadt)
Hemer: Rathaus |

Hemers Landes- und Bundesstraßen in den Ortsdurchfahrten waren kürzlich großes Thema im Hemeraner Rathaus. Diese liegen in der Verantwortung von Straßen.NRW. Da der Zustand insbesondere einiger Landesstraßen im Stadtgebiet Hemer Sorge bereitet und generell Abstimmungsbedarf mit Straßen.NRW besteht, hat Bürgermeister Michael Esken gemeinsam mit den Fachleuten des Ordnungsamtes und des Amtes für Planen, Bauen und Verkehr die Entscheidungsträger von Straßen.NRW zu einem „Städtebaugespräch“ in großer Runde eingeladen. Ludger Siebert, Leiter der Straßen.NRW-Niederlassung Südwestfalen, wies zu Beginn darauf hin, dass aufgrund nicht ausreichender finanzieller Mittel nicht alle wünschenswerten Erhaltungsmaßnahmen gleichzeitig realisiert werden können und Prioritäten gesetzt werden müssen. Dennoch konnten sich die Fachleute beider Seiten nach gut zwei Stunden intensiver Beratungen mit positiven Ergebnissen voneinander verabschieden. Wenn auch nicht unmittelbar jedes Schlagloch auf den Landestraßen in Hemer gestopft werden kann, so konnten dennoch konkrete Planungsphasen terminiert werden.

Esken im Anschluss, „wir haben in einem äußerst konstruktiven Gespräch Perspektiven ausgelotet: Welche Lösungen können wir gemeinsam für die Wünsche der Stadt Hemer finden?“ Ludger Siebert stimmte ein: „Wir wissen nun noch genauer, wo in Hemer der Schuh drückt und vor allem, wie wir gemeinsam die Lösungen realisieren können.“
Dass dabei die L683, die Landesstraße von Elfenfohren über Ihmert nach Hemer, eine der schlimmsten Pisten im Stadtgebiet ist, hatten alle Gesprächsteilnehmer im Fokus. Straßen.NRW hat allerdings für das Jahr 2014 zunächst die Straße am Kohlberg (Neuenrade) für das Erhaltungsprogramm angemeldet. „Natürlich wird dann im weiteren Verlauf auch Ihmert an der Reihe sein, allerdings geht das finanziell nicht umgehend“, so Michael Neumann, Projektleiter Straßen.NRW. „Mit Ausbesserungsmaßnahmen ist es auf dieser Straße nicht mehr getan“, ergänzte Siebert, „wir werden uns dem Thema 2016, spätestens aber 2017 widmen.“ Weil auch die Gehwege, die in städtischer Hand liegen, erneuerungsbedürftig sind, mache auch nur eine gemeinsame Bauphase Sinn. Eine intensive Planungsphase beginnt bereits im kommenden Jahr. Einbezogen in diese Planungen wird natürlich auch die Ampelanlage Ihmerter Straße/Westendorfstraße.

Nachdenken über Nachtschaltung auf "Grün"

Über eine Nachtschaltung auf „grün“ für den Durchgangsverkehr von Altena nach Hemer wird kurzfristig nachgedacht. Eine komplette Abschaltung in der Nacht wird aus Gründen der Verkehrssicherheit allerdings abgelehnt. „Wenn wir diese Buckelpiste 2017 anpacken, werden wir auf jeden Fall die Bürgerinnen und Bürger beteiligen“, versprach Esken, „ich werde dieses Thema in die nächste Versammlung des ,Zukunftsforums Ihmert’ bringen.“
Aufgegriffen wurde auch der Zustand der Iserlohner Straße. Dort wurde kurz vor der Landesgartenschau 2010 noch die Wiehagen-Kurve in Westig auf Vordermann gebracht, mangels Zeit wurde auf die weitere Sanierung Richtung Stadtgrenze Iserlohn jedoch verzichtet. Angesprochen wurde auch das Thema „Knotenpunkt Iserlohner Straße / Lohstraße“. Esken: „Dabei ist uns auch sehr an einer Querungshilfe in Form einer Insel für die Fußgänger gelegen.“ Auch hier werden sich die Experten 2014 in die Planungsphase begeben.
Längerfristig widmen sich die Stadtplaner einem Radweg zwischen dem Ortsausgang auf der Hemerhardt und der Gärtnerei Rose. Für den Bereich der Tennisplätze bis zum Löbbeckenkopf in Iserlohn sei ein kombinierter Fuß-/Radweg entlang der B7 bereits in Planung, so die Vertreter von Straßen.NRW. „Hier bietet sich eine Fortführung auf Hemeraner Stadtgebiet gerade zu an“, so Esken abschließend.
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