Technologiescouts unterstützen mittelständische Unternehmen

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Die Diplom-Ingenieure Andreas Becker (mitte) und Hans-Joachim Hagebölling (re.) ermitteln als Technologiescouts in mittelständischen Unternehmen in Südwestfalen technologische Problemstellungen und erarbeiten Lösungsansätze.

Das erste Förderprojekt der Regionale 2013 "Branchenkompetenzen Südwestfalen" wird nach drei Jahren auf die Beine gestellt. Sieben Institutionen aus der Region beteiligen sich an der Finanzierung des neu gegründeten "Transferverbundes Südwestfalen" zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft.

Kooperationspartner der Gemeinschaftsinitiative sind die Wirtschaftsfördergesellschaften des Märkischen Kreises, des Hochsauerlandkreises und des Kreises Soest, die Industrie- und Handelskammern Arnsberg und Hagen, die Fachhochschule Südwestfalen und die Hochschule Hamm-Lippstadt. Der Startschuss fällt nach Ablauf der Förderphase am 30. Juni. Vorgstellt wurde dies in der Firma Sudhaus in Iserlohn. Geschäftsführer Dr. Michael Hartmann begrüßte Prof. Dr.-Ing. Claus Schuster (FH Südwestfalen), Prof. Dr.-Ing. Erwin Schwab (FH Südwestfalen), Anja Richter (Hochschule Hamm-Lippstadt), Dr. Ilona Lange (IHK Arnsberg), Dr. h.c. Hans-Peter Rapp-Frick (SIHK zu Hagen), Hubertus Winterberg (Südwestfalen Agentur), Michael Bison (WFG Hochsauerlandkreis), Jochen Schröder (GWS im Märkischen Kreis) und Volker Ruff (WFG Kreist Soest).

Gezielt Lösungsansätze erarbeiten

"Technologietransfer geistert seit Jahrzehnten durch die Köpfe. Es ist wichtig, dass Betriebe Partner haben und Betriebe Chancen nutzen können. Mit den Diplom-Ingenieuren Andreas Becker und Hans-Joachim Hagebölling haben wir die richtigen Scouts gefunden", so Dr. Rapp-Frick. Die Rede ist hier von sogenannten Technologiescouts, die in mittelständischen Unternehmen in Südwestfalen technologische Problemstellungen ermitteln und gezielt Lösungsansätze erarbeiten. Dr. Michael Hartmann: "Die Unterstützung der Technologiescouts ist eine große Hilfe für uns gewesen, ohne die wir einige Projekte so nicht hätten durchführen können."

"Wissensweitergabe ist brillant"

160 Erstgespräche mit Unternehmen habe es bereits gegeben, aus denen sich rund 50 Projekte ergeben haben, die mit Hilfe von Forschungs- und Hochschulpartnern umgesetzt worden seien - 17 davon seien erfolgreich abgeschlossen worden. Technologiescout Hagebölling erklärt: "Angefangen mit der Produktentwicklung, über Prozesseoptimierung bis hin zu Logistikfragen haben wir eine sehr breite Themenvielfalt." Dr. Ilona Lange dazu: "Diese neutrale, objektive Form der Wissensweitergabe ist brillant."
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