Wieder volles Haus beim 12. Hemeraner Unternehmerfrühstück

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Jens Geißner, Geschäftsführer des Hemeraner Unternehmens HALTEC, sprach über innovative, mittelständische Unternehmen.
Hemer: JuK am Park |

Das Hemeraner Unternehmerfrühstück ist längst eine weitere Hemeraner Erfolgsgeschichte. Am Freitagmorgen trafen sich wieder knapp 100 Vertreter Hemeraner Firmen, der Agentur für Arbeit, der SIHK und des Arbeitgeberverbandes zu interessanten Gesprächen im Jugend- und Kulturzentrum am Park. Die 12. Auflage stand unter dem Motto „Innovative Mittelständler - Hemeraner Unternehmer auf der Erfolgsspur“.

Bevor jedoch Jens Geißner, Geschäftsführer der Haltec Hallensysteme GmbH, zu diesem Thema aus Sicht seines Unternehmens referierte, brachte Bürgermeister Michael Esken in seiner Einführung die „Frühstücksgäste“ auf den neuesten Stand der aktuellen Entwicklungen in der Felsenmeerstadt.

Crux der Kommunalfinanzierung


In seinen Ausführungen durfte das neue Baugebiet „Stadtterrassen“ ebensowenig fehlen wie Hinweise auf die rund 200 neuen Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich durch den baldigen Umzug der KDVZ an den Sauerlandpark, die dortige Eröffnung der neuen Kindertageseinrichtung „Zaubergarten“, der noch in diesem Jahr erfolgenden flächendeckenden Versorgung Landhausens mit schnellem Internet oder auch die in diesem Jahr um fast sechs Millionen Euro über den Erwartungen liegenden Gewerbesteuereinnahmen. Diese Freude wurde aber gleich wieder gedämpft, „denn die Crux an der Kommunalfinanzierung ist es halt, dass uns am Ende davon höchstens 800.000 Euro übrig bleiben“, so Esken weiter.
Auch einen kleinen Seitenhieb in Richtung Nachbarstadt Menden konnte sich Hemers Bürgermeister bei seinem „Lieblingsthema“ Radweg nicht verkneifen. „Es ist schon merkwürdig, dass man uns dort jetzt Vorschriften machen möchte, wo welche Sicherheitsgeländer angebracht werden müssen, obwohl man das ganze Projekt vorher nicht wollte.“ Das wüssten die beauftragten Ingenieurbüros schon sehr wohl selbst, so Esken weiter.
Kritik gab es auch in Richtung des öffentlich so sehr gelobten Asylbewerbergipfels der Landesregierung, „denn wir werden trotz aller Maßnahmen auch zukünftig nicht in der Lage sein, die Asylbewerber ordentlich und angemessen zu betreuen.“
Anschließend bekamen auch noch Feuerwehr-Chef Markus Heuel mit einem Plädoyer für das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr und Sauerlandpark-Geschäftsführer Guido Forsting Gelegenheit, ein wenig Werbung für ihre Interessen zu machen. Forsting konnte u.a. von einer erfolgreichen Reduzierug des jährlichen Zuschussbedarfes um inzwischen 400.000 Euro und vielen neuen Attraktionen, darunter einem echtem „Konzert-Knaller“ in 2015, berichten.
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