Die grüne NEIN-Tonne - Entdeckungsreise ins Selbstbewusstsein

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Eine große grüne Tonne stand am Dienstag und Mittwoch im Mittelpunkt einer besonderen Theateraufführung im Juk am Park.
Hemer: JuK am Park |

"Fege, fege, lieber Wind, in die Tonne, was uns Nein-Gefühle macht, geschwind!" Dieser kleine Zauberspruch erschallte auf der Bühne des JuK immer dann, wenn die beiden Schauspieler der "Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück" negative Erlebnisse in der "großen, grünen Tonne" verschwinden lassen wollten.

Mit dem Programm "Die große NEIN-Tonne" sollten die Vorschulkinder der Hemeraner Kindertageseinrichtungen bereits früh für ihre Gefühle sensibilisiert werden und lernen, wie wichtig es ist, Ängsten sowie Zu- und Abneigungen Ausdruck zu verleihen. Die eigenen Empfindungen wahrzunehmen, zu verstehen und auch zu verteidigen, stand dabei im Mittelpunkt.
Die Kinder sollten darüber hinaus darin bestärkt werden, sich einem Menschen anzuvertrauen, wenn sie belastende Situationen erleben. Mit viel Phantasie, einer kindgerechten Sprache und einem richtig schönen Mitsinglied nahmen die beiden Schauspieler in vier 45-minütigen Vorstellungen den Mädchen und Jungen aus 14 Hemeraner Kindertageseinrichtungen die Angst vor dem Nein-Sagen und gaben ihnen eine große Portion Selbstvertrauen mit. Dabei erzählten sie von alltäglichen Situationen - zum Beispiel: Als Papa kürzlich der Auffassung war, die Suppe sei nicht zu heiß, die Kinder jedoch für sich selbst sprechen und wissen sollten, was ihnen zu warm oder zu kalt ist - und stellten diese in Zeichnungen dar. Dadurch fiel es dem jungen Publikum leicht, die eigenen Gefühle wiederzuerkennen.
Eingeladen zu dem Projekt hatte der Fachbereich Schule, Jugend und Sport der Stadt Hemer.
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