Neues Konzept zum Schüleraustausch zwischen Beuvry und Hemer trägt erste Früchte

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v.l.n.r.: Günter Budde, Anja Rüßing, Carole Waymel, Ulrich Vielhauer, Sebastian Pfeil, Hubert Schulte, Jean Paul Rausch, Françoise Kizonzolo (Foto: Schule)
Hemer: Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium |

Mit großer Freude begrüßte Schulleiter Ulrich Vielhauer am Montagmorgen in der Schulmensa die Gäste aus Frankreich. Auch wenn der Schüleraustausch mit Beuvry eine seit 1977 lange Tradition hat, stellt dieser Besuch ein Novum dar.
Das Austauschkonzept wurde zusammen mit den französischen Freunden überarbeitet und als weitere Austauschschule hat sich mit großem Engagement das Lycée Marguerite Yourcenar mit seinem Schulleiter Bernard Lebrun in die Planungen eingebracht.

Ulrich Vielhauer dankte in seiner Begrüßung all denen, die den Schüleraustausch mit Beuvry aufgebaut, über Jahrzzehnte erhalten und neu belebt haben. So hob er u.a. die Kollegen Jean-Paul Vincent vom Collège Albert Debeyre und Günter Budde vom Woeste-Gymnasium hervor, deren Herz in Vergangenheit und Gegenwart in besonderer Weise am Austausch Beuvry - Hemer gehangen hat. Auch galt sein besonderer Gruß dem Schulleiter des Lycée Marguerite Yourcenar, Bernard Lebrun, der den entscheidenden Anstoß zur Wiederbelebung des Projektes gab.

Der Dank geht aber auch an die gegenwärtigen französischen Lehrkräfte, an prominenter Stelle Madame Waymel, und die deutschen Kollegen vom Woeste-Gymnasium, Frau Anja Rüßing und Herrn Sebastian Pfeil, die gemeinsam die Initiative von Monsieur Lebrun aufgegriffen, mit leidenschaftlichem Einsatz in einer Folge von Arbeitstreffen und intensivem E-Mail-Verkehr ausgestaltet und zur Umsetzungsreife gebracht haben.

"Freundschaft lebendig erhalten"


Ein besonderer Höhepunkt der Begrüßungsfeier war der Auftritt von Studiendirektor i.R. Hubert Schulte, Lehrer für Französisch und Sport am Woeste-Gymnasium in der Zeit von 1959 bis 1990.
Der 86jährige wandte sich auf Französisch an die Delegationen aus Beuvry und vom Woeste-Gymnasium. In der Mensa wurde es so still, dass man die berühmte Stecknadel hätte fallen hören können.
Nach einem kurzen Hinweis auf seine eigenen Erinnerungen an die Zeit des zweiten Weltkrieges, seine Zeit in französischer Gefangenschaft, verdeutlichte er eindrucksvoll, mit welcher Freude er die Entwicklung der deutsch-französischen Freundschaft erlebt hat.
Hubert Schulte richtete an die Schülerinnen und Schüler den Appell, diese Freundschaft lebendig zu erhalten und würdigte den Anteil, den die bestehende Schul- und Städtepartnerschaft daran hat.
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