Stadtwerke reduzieren Chlorzugabe in Landhausen

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Von dem Informationsblatt rund um die Trinkwasserverunreinigung werden 3.000 Stück zusätzlich produziert. Ab Dienstag wird die Broschüre auch in allen Hemeraner Apotheken ausgelegt werden.
Folgende Pressemitteilung der Stadtwerke Hemer erreichte die Redaktion: Die Stadtwerke liegen mit den Maßnahmen zur Rückkehr in den Regelbetrieb der Trinkwasserversorgung in Becke, Landhausen, Stübecken und Am Wernshagen weiter voll im Zeitplan. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt hat der Versorger am Donnerstagabend auch die Chlordosierung im Stadtteil Landhausen eingestellt. Wie zuvor in der Becke wird die Einstellung der Chlorzugabe dabei von täglichen Beprobungen flankiert, die durch weitere Proben größeren Umfangs komplettiert wird. Die Aufhebung des Abkochgebots zum Ende der nächsten Woche ist somit weiterhin möglich.
Indes hat das Labor die Ergebnisse der großen Probe vom 6. März in der Becke mittgeteilt. Die Auswertung erfolgt nach zwei, gemäß Trinkwasserverordnung gleichwertigen Verfahren, was für eine Probenahmestelle zu einem negativen und ein positiven Befund geführt hat.
Bei dem vorgefundenen Coliformen in 1.000 ml (10-faches Volumen gegenüber der Vorschrift der Trinkwasserverordnung) handelt es sich um einen sogenannten Umweltcoliformen, der kein Verschmutzungsindikator ist und somit auch nicht auf fäkale Verunreinigungen schließen lässt. Ferner handelt es sich dabei um ein Bakterium, dass auch natürlich in der Umwelt auftritt. Gemäß Trinkwasserverordnung muss der Wert in 100 ml negativ sein, dies trifft für die Probe auf 100 ml Volumen auch so zu
Auf die weitere planmäßige Vorgehensweise, die täglich zwischen Gesundheitsamt und Stadtwerken neu abgestimmt wird, hat dieses Zwischenergebnis keine Auswirkungen.
Informationen rund um das Thema gibt es außerdem im Netz unter www.runder-tisch-hemer.de.
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