Arabischer Flair in der Herdecker Fußgängerzone

Anzeige
Herdecke: Herdecke Innenstadt |

Am Samstagmorgen sagten Neubürger aus Syrien, Ägypten, Irak und dem Libanon „Danke“.

„Im Namen von uns allen möchte ich danken, der Bürgermeisterin, den Bürgern dieser Stadt, dem Jobcenter, dem Sozialamt, dem Bürgerbüro und den vielen Ehrenamtlichen“, sagte Amer Dakak, der seit Anfang 2016 in Herdecke lebt.

„Die Herdecker sind einfach nett und hilfreich. Ich habe mich in Herdecke sofort willkommen gefühlt. Wir fühlen uns nicht mehr fremd. Früher hatte ich das Gefühl, dass die Leute vor uns ein wenig Angst hatten. Schön ist auch, dass unsere Familien in unseren Herkunftsländern sich keine Sorgen um uns zu machen brauchen. Wir sind hier gut aufgehoben.“



Am Stelenbrunnen standen hübsch geschmückte Tische der Bürgerstiftung mit einem Büfett mit ganz verschiedenen arabischen Köstlichkeiten für über 100 Gäste und Bürger. So viele waren an diesem Vormittag gekommen. Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster dankte allen Beteiligten des Netzwerks „Nachbarn in Ende“,
die diese Veranstaltung ermöglicht haben“ und überreichte eine Spende.
Der Beigeordnete der Stadt, Herr Dieter Joachimi, sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, des Jobcenters, des Deutschen Roten Kreuzes, des Stadtsportbundes, des Vereins zur Förderung christlicher Sozialarbeit (VCS) und weiterer Organisationen waren gekommen. In ausgelassener Stimmung zu Musik des Keyboard-Virtuosen Mohammad Khaled tanzten einige Männer, während zwei Frauen ihre neu geborenen Babys von Arm zu Arm reichten. Bilal Hammoi und das Nachbarschaftsnetzwerk zeigte sich am Ende von zwei schönen Stunden voller guter Gespräche und Begegnungen zufrieden. Das nächste Treffen der „Nachbarn in Ende“ findet am 27. Juli ab 19 Uhr im Martin-Luther-Gemeindehaus statt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.