Babyfreundliche Kinderklinik - Auszeichnung für Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

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(v.l.): Susanne Clasanie (Projektleiterin Babyfreundlich), Doris Knorr (Leitende Hebamme), Beate Scharf (IBCC Stillberaterin), NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Petra Blanke (Leitende Oberärztin Geburtshilfe), Dr. med. Anette Voigt (Leitende Ärztin Geburtshilfe sowie Ärztliche Direktorin), Anika Scheel (Projektleiterin Babyfreundlich), Michaela Strümper-Brix (Projektleiterin Babyfreundlich), Prof. Dr. med. Alfred Längler (Leitender Arzt Kinder- und Jugendmedizin sowie Ärztlicher Direktor) und Prof

Einen doppelten Grund zur Freude gibt es am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke (GKH): Bei einer Feierstunde wurden die Zertifikate „Babyfreundlich“ der gleichnamigen WHO/UNICEF-Initiative an die Geburts- und die Kinderklinik des GKH übergeben.

Herdecke. Damit wurde die außergewöhnliche bindungs- und stillfördernde Arbeit des Hauses ausgezeichnet. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) lobte: „Das, was Sie sich hier erarbeitet haben, bräuchten wir als Normalität auch in anderen Geburtskliniken.“ Und der Gynäkologe und Wissenschaftler Prof. Dr. med. Jörg Baltzer, Ehrenmitglied der WHO/UNICEF-Initiative, ergänzte: „Diese Doppelzertifizierung entspricht dem ganzheitlichen Konzept des Gemeinschaftskrankenhauses.“

„Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung, die Bindung zwischen Mutter und Kind zu fördern“, erklärte Dr. med. Anette Voigt, Leiterin der Frauenklinik und Ärztliche Direktorin. Nach dem Motto „Vor dem Audit ist nach dem Audit“ wollen die Teams der Geburtshilfe und Kinderklinik jetzt weiter dafür arbeiten, „dass es für viele Frauen und Kinder noch besser wird“, so Voigt.

Der Weg zur ersehnten Doppelzertifizierung dauerte zwei Jahre – und er war arbeitsintensiv: Die Mitarbeiter haben ihre Arbeitsabläufe infrage gestellt und neu gedacht; sie besuchten spezielle Schulungen, suchten den interdisziplinären Austausch, optimierten jeden Schritt. Davon profitieren jetzt alle Babys, die im GKH zur Welt kommen, und natürlich ihre Mütter und Väter. Aber nicht nur die: „Wir sind näher zusammengerutscht, das ist einfach schön“, sagt Anika Scheel, die gemeinsam mit Susanne Clasani und Michaela Strümper-Brix die Projektleitung innehatte.

Um eine sichere Bindung zwischen frisch entbundener Mutter und Neugeborenem zu ermöglichen, betreibt das GKH viel Aufwand: Intensiver Hautkontakt unmittelbar nach der Entbindung, auch bei kranken Kindern und Frühgeborenen, gehört dazu.
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