Internationaler Kinderkrebstag: Spenden für die einjährige Tuta!

Tuta und ihre Mutter. Foto: Sterntaler e.V.
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Am heutigen Donnerstag, 15. Februar, ist Internationaler Kinderkrebstag.

Anlass genug für den Verein Sterntaler aus Herdecke, verstärkt auf diese Erkrankung und die damit verbundenen Schicksale aufmerksam zu machen. Zum Beispiel das der einjährigen Tuta aus Georgien.

Von Erkältunssymptomen zu Leukämie

Bis Dezember 2017 entwickelte sich das kleine Mädchen ganz normal. Dann stellten sich schwere Erkältungssymptome und Knötchen am Kopf ein, die trotz Behandlung nicht besser wurden. Das kleine Mädchen wurde immer schwächer, so dass weitere Untersuchungen, wie ein 2. Blutbild und eine Knochenmarkprobe, eingeleitet wurden. Das Ergebnis war für die Mutter Ana Berishvili (25) und den Vater Antimoz Tsktishvili (27) niederschmetternd: akute lymphatische Leukämie. Bei dieser lebensbedrohlichen Erkrankung vermehren sich die weißen Blutkörperchen unkontrolliert und verhindern die normale Blutbildung.

Behandlung in der Kinderklinik Herdecke

Nun musste alles sehr schnell gehen. Da die Familie der kleinen Tuta auch außerhalb ihrer Heimat - wo sich die Behandlung als schwierig darstellte - gut vernetzt ist, drangen ihre Sorgen und Nöte bis nach Herdecke zu Georg Tshelidze, der sich auch schon in der Vergangenheit für die Behandlung schwer kranker georgischer Kinder in Deutschland eingesetzt hat. Seine Anfrage in der Herdecker Kinderklinik ergab, dass die Behandlung von Tuta dort möglich ist, jedoch 80.000 Euro kostet, eine unglaublich hohe Summe für die junge Familie. Aber um das Leben von Tuta zu retten setzten sie und sämtliche Familienangehörige alles daran, die benötigte Summe aufzubringen. Geld wurde im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis gesammelt und geliehen, Benefizkonzerte und künstlerische Aktionen veranstaltet und so waren Ende Januar schon 40.000 Euro zusammen gekommen, um die Behandlung beginnen zu können. Seit zwei Wochen sind nun Tuta und ihre Mutter in Herdecker Kinderklinik und seitdem sind noch einmal 20.000 Euro aus Georgien zugesagt worden. Nun fehlt noch die restliche Summe und die Eltern hoffen innigst darauf, dass die Behandlung letztlich vollständig durchgeführt werden kann und Tuta wieder gesund wird. Der Verein Sterntaler hat deshalb die Spendenaktion „Hoffnung für Tuta“ ins Leben gerufen.

Heilungschancen sind größer geworden

Dank des medizinischen Fortschrittes sind die Chancen auf Heilung bei an Krebs erkrankten Kindern heute so groß wie nie zuvor. Aber auch bei optimaler medizinischer Versorgung ist es wichtig, die Krebserkrankung in einem möglichst frühen Stadium zu diagnostizieren. Typische Anzeichen sind beispielsweise Knoten oder Schwellungen im Bauch und Beckenbereich oder an Hals, Kopf und Extremitäten: Auch unerklärliches längeres Fieber, extreme Blässe, Schlappheit, blaue Flecken, häufige Blutungen sowie Schmerzen in Gelenken und im Rücken können ebenso wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Abgeschlagenheit oder Müdigkeit Hinweis auf eine mögliche Krebserkrankung sein. Obwohl viele dieser Symptome  auch bei anderen und weitaus harmloseren Krankheiten auftreten, ist es empfehlenswert, wenn sie über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, sich Rat bei einem Kinderonkologen, z.B. in der Kinderklinik am Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke, zu holen.

Spendenkonto für Tuta:

Sterntalerspendenkonto
Sparkasse HagenHerdecke
IBAN DE04 4505 0001 0009 1032 50
BIC WELADE3HXXX
Stichwort „ Hoffnung für Tuta“

Tuta und ihre Mutter. Foto: Sterntaler e.V.
Tuta und ihre Eltern Foto: Sterntaler e.V.
Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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