Zählen, Zeichnen, Klatschen, Kleben

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Herdecke: Robert-Bonnermann-Grundschule |

Diagnosetage in der Robert-Bonnermann-Grundschule


Wenn an fünf Stationen in der Schule Erstklässler zählen, zeichnen, klatschen, kleben und springen, dann heißt es wieder „Diagnosetage in der Robert-Bonnermann-Grundschule“.
Am Montag und Dienstag vor den Herbstferien durchliefen 56 Erstklässler Stationen zur Wahrnehmung, Fein- und Grobmotorik, zum Erkennen von mathematischen Inhalten und zur Schulung der Sinne. Das gesamte Kollegium der Robert-Bonnermann-Schule diagnostizierte an diesen beiden Tagen die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, um eine bestmögliche Förderung zu gewährleisten bzw. diejenigen zu fordern, deren Kompetenzen weit über die Inhalte des ersten Schuljahres hinausgehen.
„Wir haben eine Bandbreite von ca. drei Entwicklungsjahren“, kommentierte Britta Waltenberg, Klassenlehrerin der 1a, die Ergebnisse der Diagnosetage. „Kinder, die bereits im Zahlenraum bis 20 plus und minus rechnen können, müssen angemessen gefordert werden, während ihre Mitschüler entsprechend ihres Entwicklungsstandes Übungen zum mathematischen Grundverständnis erhalten.“ Ähnlich sieht es auch beim Nachklatschen eines vorgegebenen Rhythmus’ aus. Es gibt Kinder, die eine längere Tonfolge problemlos wiedergeben können und denen es im Unterricht leicht fällt, Buchstaben in einem Wort herauszuhören. Mit denjenigen, denen das nicht gelingt, werden auditive Wahrnehmungsübungen praktiziert, die ihnen den Einstieg in das Lesen und Schreiben erleichtern sollen.
An verschiedenen Stationen wurden auch Anstrengungsbereitschaft, Konzentration und Ausdauer der Erstklässler verzeichnet. Außerdem testeten die Sportlehrerinnen im Rahmen des FoSS-Tests (entwickelt vom Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen) Motorik - Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit - sowie die Konstitution der Erstklässler.

Die Diagnosetage stellen nicht nur einen Gewinn für die teilnehmenden Erstklässler dar – auch das gesamte Kollegium profitiert von dieser intensiven Stationenarbeit, betont Heike Schnell, die Schulleiterin der Robert-Bonnermann-Schule: „Alle Lehrerinnen lernen die „Neuen“ mit Namen kennen und das gemeinsame Miteinander im Schulgebäude und auf dem Schulhof wird erleichtert. Auch die Lehrkräfte sind den Schülerinnen und Schülern nun nicht mehr fremd.“
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