Gesundheitsministerin Steffens zu Besuch in Volmarstein

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(Foto: ESV)

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in NRW, besuchte kürzlich die Evangelische Stiftung Volmarstein.

Vor Ort machte sie sich ein Bild von der Vielfalt in der Stiftung. Schwerpunkt des Austauschs war der Bereich Medizin.
„Das Gesundheitssystem hat sich von den Bedürfnissen der Patienten weg entwickelt“, so die Ministerin. „Das müssen wir ändern.“
Nach der Begrüßung durch den Vorstandssprecher Pfarrer Jürgen Dittrich stellte Markus Bachmann, Kaufmännischer Vorstand, die Hauptgeschäftsbereiche des Unternehmens dar. Schwerpunkt war dabei die enge Verzahnung der Bereiche der Evangelischen Stiftung Volmarstein zum Wohle der Patienten. Dr. Matthias Gansel, Chefarzt in der Orthopädischen Klinik Volmarstein, berichtete von einem Behandlungskonzept im Rahmen der Hüft- und Kniegelenksersatzoperationen, welches die Liegezeit der Patienten erheblich verkürzt. Allerdings sieht Gansel Defizite bei der Rehabilitation der Patienten. So sei eine Reha in der eigenen Häuslichkeit, die besonders für ältere Menschen sinnvoll wäre, bisher kaum möglich.
Dr. Benedikt Leidinger, Chefarzt der Kinder- und Neuroorthopädie in der Klinik, bestätigte, wie wichtig der ganzheitliche Ansatz und die Verzahnung der Kompetenzen für die Patienten sind. Die Evangelische Stiftung Volmarstein baut zurzeit ein Behandlungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderung auf, das der Chefarzt vorstellte. Neben der operativen und konservativen Versorgung in der Klinik werden die Patienten in einer interdisziplinären Sprechstunde weiterbehandelt. Auch hier mangele es an den Möglichkeiten der Rehabilitation. So warb man bei Steffens um politische Unterstützung für die Volmarstein Pilotprojekte. Zum Abschluss ihres Besuches konnte die Ministerin einen kurzen Einblick in das neue Kinderheim der Evangelischen Stiftung Volmarstein, dem Marianne-Behrs-Haus, gewinnen.
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